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| german.china.org.cn Datum: 18. 03. 2008 |
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Am Dienstag hat die erste Tagung des elften Nationalen Volkskongresses den chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao zu einer Pressekonferenz eingeladen. Dabei hat Wen Jiabao Fragen in- und ausländischer Journalisten beantwortet.
Ein Journalist stellte eine Frage über den Tibet-Frage: "Soweit ich weiß, hat die chinesische Regierung nie einen direkten Dialog mit dem Dalai Lama geführt. Aber bei ähnlichen Problemen in andren Ländern wie Südafrika und Irland führen die weitblickenden Spitzenpolitiker Dialoge mit ihren Gegnern. Meine Frage ist, ob China den Dalai Lama in Beijing zum direkten Dialog einladen wird, sofern er keine Unabhängigkeit Tibets anstrebt?"
Dazu erklärte Wen Jiabao, die Tür vom Dialog sei jede Zeit für den Dalai Lama offen, sobald er auf die Unabhängigkeit Tibets verzichte und anerkenne, dass Tibet und Taiwan beides untrennbare Territorien Chinas seien. Diese Leitlinie bleibe bis heute unverändert. Aber die Ereignisse in der letzten Zeit hätten das heuchlerische Verhalten des Dalai Lamas bezüglich dieser zwei Fragen dargestellt. "Allerdings möchte ich wiederholen, dass unsere Position nach wie vor gilt: Entscheidend ist, wie der Dalai Lama handelt."
Ferner stellte Wen Jiabao eine Gegenfrage: "Haben die Unruhen in Lhasa sowie in andren Regionen Chinas und die Stürme gegen chinesische Botschaften im Ausland etwa überhaupt nichts mit ihm zu tun? Wir sollen nicht nur hören, was der Dalai Lama sagt, sondern auch verfolgen, wie er handelt."
Quelle: german.china.org.cn
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