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China 2006
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Wissenschaft und Technik
Die zehn wissenschaftlich-technischen Fortschritte im Jahr 2005

Am 16. Januar 2006 wählten die 570 Mitglieder der Chinesischen Akademie der Wissenschaften und der Chinesischen Akademie für Ingenieurwissenschften folgende Projekte zu den zehn bedeutendsten wissenschaftlich-technischen Fortschritten Chinas im Jahr 2005:

1. Die bemannte Raumfahrt des Raumschiffs „Shenzhou-6“ war voller Erfolg. Um 4 Uhr 33 morgens am 17. Oktober 2005 entstiegen die Kosmonauten Fei Junlung und Nie Haisheng ihrer Kapsel, nachdem das bemannte Raumschiff „Shenzhou-6“ von seinem 115 Stunden und 32 Minuten dauernden Flug im All zurückgekehrt und wohlbehalten gelandet war. Während der Mission waren alle geplanten Experimente mit menschlicher Beteiligung erfolgreich durchgeführt worden.

2. Die Qinghai–Tibet-Bahn wurde fertig gestellt. Die wissenschaftlich-technischen Fachleute und Arbeiter der Qinghai–Tibet-Bahn hatten beim Bau dieser Bahnlinie auf dem Hochplateau drei international bekannte technische Probleme zu bewältigen, nämlich Permafrostboden, ein fragiles Ökosystem und den geringen Sauerstoffgehalt der Luft. Die ganze Strecke wurde in bester Qualität und rationell gebaut. Der erste Zug, beladen mit Hilfsgütern für Tibet, erreichte Lhasa am 15. Oktober 2005.

3. Herstellung des ersten 64-Bit-Hochleistungprozessors für allgemeine Anwendungen. Der „Drachen-Chip II“ wurde vom Institut für Computertechnologie der Chinesischen Akademie der Wissenschaften entwickelt und bewältigt zwei Milliarden Fließkommaoperationen pro Sekunde; bei auf eine Milliarde Fließkommaoperationen pro Sekunde herabgesetzter Geschwindigkeit kann die Genauigkeit der Rechenleistung verdoppelt werden. Die maximale Taktfrequenz des Prozessors beträgt 500 Megahertz und die Leistungsaufnahme drei bis fünf Watt; sie ist damit viel niedriger als vergleichbare Produkte aus dem Ausland, und der Drachen-Chip II ist zwei bis dreimal so schnell wie der 1,3-GHz-Prozessor von VIA.

4. Ein chinesisches Forschungsteam hat zum ersten Mal den höchsten Punkt der Eisdecke der Antarktis erreicht. Um 3 Uhr 16 am Morgen des 18. Januar 2005 erreichte das Expeditionsteam „Kunlun“ den höchsten Punkt der Eisdecke der Antarktis bei

80° 22' 00" südlicher Breite und 77° 21' 11" östlicher Länge mit einer Höhe von 4093 Metern über dem Meeresspiegel, nachdem die Expeditionsteilnehmer 1200 Kilometer auf der Eisdecke des Südpols zurückgelegt hatten.

5. Die Chinesische Pflanzenchronik wurde vollständig veröffentlicht. Mit 126 Bänden ist die Chinesische Pflanzenchronik die erste vollständige und systematische staatliche Pflanzenchronik Chinas seit hundert Jahren. Über 30 000 Pflanzen Chinas sind darin mit 50 Millionen Schriftzeichen und 9000 Abbildungen beschrieben.

6. Kontrollierter Eigenspin eines einzelnen Moleküls. Forscher der Chinesischen Universität für Wissenschaft und Technik regten mittels eines Rastertunnelmikroskops im Ultrahochvakuum und bei niedrigen Temperaturen ein einzelnes Kobaltphthalocyanin-Molekül auf einer Metalloberfläche zu einem kontrollierten Eigenspin an. Dies ist weltweit die erste chemische Reaktion innerhalb eines einzelnen Moleküls, und die lokale chemische Reaktion wurde auch dazu eingesetzt, die physikalischen Eigenschaften des Moleküls kontrolliert zu verändern. Diese Entwicklung ist bahnbrechend für das Studium einzelner Moleküle.

7. Die Höhe des Qomolangma (Mount Everest) wurde neu vermessen, sie beträgt 8844,43 Meter. Am 9. Oktober 2005 gab das Staatliche Topografieamt die neuen Ergebnisse der Vermessung des Qomolangma bekannt: Die Meereshöhe der Gesteinsschicht an der Spitze beträgt 8844,43 Meter (±0,21 Meter); die Eis- und Schneeschicht am Gipfel ist 3,50 Meter tief. Das sind die exaktesten Daten aller Vermessungen des Qomolangma bisher. Im Vergleich zur Messung von 1975 war die nun gemessene Höhe um 3,7 Meter geringer.

8. Die chinesische wissenschaftliche Festlandbohrung erreichte 5158 Meter Tiefe. Nach vierjähriger Arbeit wurde das Bohrloch „Kezuan-1“ des wissenschaftlichen Festlandbohrungsprojekts mit 5158 Metern Tiefe im Dorf Maobei im Kreis Donghai in der Provinz Jiangsu erfolgreich fertig gestellt. Das ist das tiefste Bohrloch der über 20 derartigen Projekte in der Welt, die zurzeit durchgeführt werden.

9. Entwicklung eines Wirkstoff-Trägermaterials auf der Grundlage von Nanotechnologie. Das Silikatinstitut von Shanghai der Chinesischen Akademie der Wissenschaften hat ein Wirkstoff-Trägermaterial mit einem Durchmesser von 200 Nanometern entwickelt, das Blutgefäße passieren und Wirkstoffe erst im zu behandelnden Organ freisetzen kann. Die Forscher haben erfolgreiche Experimente zur kontrollierten Freisetzung von Wirkstoffen zur Behandlung von Entzündungen und Tumoren sowie zur Schmerztherapie durchgeführt.

10. Entwicklung des Digitalen Menschen Nr. 1. Die Medizinuniversität Südchinas hat einen digitalen Menschen entwickelt, der mit einer hochauflösenden Digitalkamera – 22 Megapixel, Auflösung 4040X5880 – ausgerüstet ist, einen virtuellen Menschen in

0,2-Millimeter-Schnitten in weltweit höchster Auflösung. Der Digitale Mensch hat eine 540 Gb-Datenbank und liefert Bilder mit 60 Mb.


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