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China 2006
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Wissenschaft und Technik
Die Struktur von Wissenschaft und Technik

Die Chinesische Akademie der Wissenschaften, die Hochschulen und Universitäten, Unternehmen und Abteilungen der Landesverteidigung sowie die lokalen Forschungsinstitutionen, die alle im Rahmen einer rationellen Arbeitsteilung tätig sind und zusammenwirken, bilden die Struktur der wissenschaftlichen Forschung in China. Über 160 landesweite wissenschaftlich-technische akademische Verbände, die der Chinesischen Gesellschaft für Wissenschaft und Technik unterstehen, und ihre Zweigverbände in allen großen und mittelgroßen Städten sind weitere wichtige Kräfte der wissenschaftlich-technischen Forschung.

Die Chinesische Akademie der Wissenschaften mit Sitz in Beijing ist die oberste akademische Institution und die umfassende Forschungszentrale für Naturwissenschaft in China. Ihr unterstehen u. a. akademische Abteilungen für Mathematik und Physik, Chemie, Geowissenschaft, Biologie und Ingenieurswissenschaft sowie mehr als 100 Forschungsinstitute, die sich in verschiedenen Regionen Chinas befinden. Die Akademie wird bis zum Jahr 2010 etwa 80 staatliche Forschungsinstitute errichten, die auf wissenschaftlich-technische Innovation und nachhaltige Entwicklung spezialisiert sind. Etwa dreißig davon sollen zu weltweit anerkannten Forschungsinstituten mit höchstem Niveau ausgebaut werden.

Mitglieder der Chinesischen Akademie der Wissenschaften tragen den höchsten akademischen Titel auf wissenschaftlich-technischem Gebiet, der vom Staat auf Lebenszeit verliehen wird. Heute gibt es 707 Akademiemitglieder, von denen im Jahr 2005 51 zusätzlich gewählt wurden. Sie sind die jüngsten Mitglieder der Akademie, ihr durchschnittliches Alter betrug nur 58,7 Jahre. Die Chinesische Akademie für Ingenieurwissenschaften ist das höchste akademische Forschungs- und Beratungsorgan auf ihrem Gebiet. Sie beschäftigt sich mit der strategischen Erforschung wichtiger ingenieurwissenschaftlich-technischer Probleme, berät die Regierung vor Entscheidungen und widmet sich der Förderung der Ingenieurwissenschaften und -technik. Nachdem im Jahr 2005 50 Mitglieder zusätzlich gewählt worden sind, hat sie derzeit 704 Mitglieder.

Die Staatliche Kommission für die Naturwissenschaftliche Stiftung, die mit Genehmigung des Staatsrates im Februar 1986 gegründet wurde, hat die Aufgabe, mit den staatlichen Finanzzuweisungen entsprechend den staatlichen Richtlinien für die Entwicklung der Wissenschaft und Technik die Grundlagenforschung und teilweise auch angewandte Forschung zu finanzieren. In den letzten zehn bis zwanzig Jahren hat diese Kommission mit den vom Staat bereitgestellten Mitteln mehrere zehntausend Forschungsprojekte unterstützt und konstant ca. 60 000 Wissenschaftler und Techniker finanziert, die sich mit der Grundlagenforschung befassen.


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