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China 2006
Land und Ressourcen
Geschichtlicher Überblick
Administrative Einteilung und Städte
Bevölkerung und Nationalitäten
Politisches System und Staatsaufbau
Politische Parteien und Massenorganisationen
China und die Welt
Volkswirtschaft
Landwirtschaft
Industrie
Hochtechnologie-Industrie
Verkehr und Transport
Finanz- und Versicherungswesen
Tourismus
Öffnung nach außen
Leben des Volkes
Umweltschutz
Bildungswesen
Wissenschaft und Technik
Kultur
Sport
Anhang
Bevölkerung und Nationalitäten
Familienplanung

Als eine grundlegende staatliche Politik setzt China die Familienplanung gemäß dem Prinzip der staatlichen Leitung in Verbindung mit der Freiwilligkeit der Bevölkerung durch. Die staatliche Leitung zeigt sich in folgenden Aspekten: Die Zentralregierung und die lokalen Regierungen arbeiten politische Richtlinien und gesetzliche Vorschriften zur Kontrolle des Bevölkerungszuwachses und zur Verbesserung der Bevölkerungsqualität und -struktur sowie einen Makroentwicklungsplan aus, und allen Eheleuten werden Beratungen, Hinweise und technische Dienstleistungen im Gesundheitswesen hinsichtlich Fortpflanzung, Empfängnisverhütung, Geburtenkontrolle und Geburt sowie Erziehung gesunder Kinder angeboten. Unter Freiwilligkeit der Bevölkerung versteht man, dass die Ehepaare in den fruchtbaren Jahren Empfängnis und Geburt unter Anleitung der betreffenden Politik und gesetzlichen Vorschriften des Staates und gemäß ihrem Alter und Gesundheitszustand sowie der beruflichen und wirtschaftlichen Situation verantwortungsvoll und planmäßig arrangieren und sich für geeignete Methoden der Empfängnisverhütung und Geburtenkontrolle entscheiden.

Als wesentlicher Inhalt der Familienplanung werden späte Heirat und späte Geburt sowie Geburt von weniger, aber gesunden Kindern befürwortet. Es gilt die Regel „Ein Kind von einem Ehepaar“. Bei Ehepaaren auf dem Land ist unter gewissen Umständen und bei Einhaltung eines Abstandes von einigen Jahren ein zweites Kind gestattet. In den von nationalen Minderheiten bewohnten Gebieten gelten unterschiedliche Regelungen je nach der konkreten Situation hinsichtlich der Bevölkerung, der Ressourcen, der Wirtschaft, der Kultur, der Sitten und Gebräuche sowie der eigenen Entscheidung der jeweiligen Nationalitäten. Normalerweise darf eine Familie zwei Kinder und in manchen Gegenden auch drei Kinder haben. Für die bevölkerungsarmen Nationalitäten gilt keine Geburtenkontrolle.

Seit der Durchführung der Familienplanungspolitik werden die späte Heirat und Geburt sowie Geburten von weniger, aber gesunden Kindern von der Gesellschaft mehr und mehr akzeptiert. Gleichzeitig hat die Familienplanung dazu beigetragen, die chinesischen Frauen von schweren Belastungen, die sie durch mehrere Geburten und schwere Hausarbeit nach der Heirat bekommen, zu befreien und den Gesundheitszustand von Mutter und Kind zu fördern.


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