Die Chongqing-Verhandlungen

(China mit Stichwörtern kennenlernen)

Veröffentlichungsdatum:2022-07-11 | Quelle:german.china.org.cn

Die Chongqing-Verhandlungen

Nach dem Sieg im Widerstandskrieg gegen die japanische Ag gression stand die chinesische Nation vor der neuen Kampffra ge, was für einen Staat sie aufbauen sollte. Die KP Chinas vertrat die fundamentalen Interessen der breiten Volksmassen des Landes und setzte sich dafür ein, auf friedlichem Wege ein unabhängiges, demokratisches und starkes neudemokratisches China aufzubauen. Die KMT allerdings, die die Interessen der Großgrundbesitzer und der Bourgeoisie vertrat, versuchte, die Früchte des Sieges an sich zu reißen und durch Bürgerkrieg dem Volk die bereits errungenen Rechte zu entreißen.

Die chinesische Bevölkerung sehnte sich nach Frieden, so dass eine Kriegserklärung alle Sympathien beim Volk verlor. Anderswo in der Welt sprachen sich die USA, die Sowjetunion und Großbritannien ebenfalls gegen einen Bürgerkrieg in China aus. Vor diesem Hintergrund war Chiang Kaishek einverstanden, mit der KP Chinas zu verhandeln. Gleichzeitig aber bereitete er sich hinter den Kulissen aktiv auf einen Bürgerkrieg vor. Im Au gust 1945 sandte er drei Telegramme an Mao Zedong, in denen er diesen zu Verhandlungen über „wichtige internationale und inländische Fragen“ nach Chongqing einlud.

Die KP Chinas war sich der damaligen Situation im In und Ausland sowie der Bürgerkriegsverschwörung der KMT klar bewusst. Sie entschied sich, das Beste aus der Situation zu ma chen. In Übereinstimmung mit dem starken Willen des Volkes, sich nach einer langen Periode des Krieges zu erholen, strebte sie den Fortschritt und die Entwicklung Chinas mit friedlichen Mitteln an. Gleichzeitig beabsichtigte sie, durch die Verhandlungen die wahren Intentionen der KMT aufzudecken sowie Zeit für eigene Pläne zu gewinnen. Nach wiederholten Überlegungen stellte das ZK der KP Chinas die drei Hauptlosungen, Frieden, Demokratie und Zusammenschluss, auf. Mao Zedong nahm die Einladung an, flog nach Chongqing und die Volksarmee stand zum Selbstverteidigungskrieg bereit.

Am 29. August trafen Mao Zedong, Zhou Enlai (1898 1976) und Wang Ruofei (18961946) in Chongqing ein. Nach 43 Verhandlungstagen unterzeichneten die Vertreter der KMT und der KP Chinas am 10. Oktober 1945 formell das Protokoll der Gespräche, auch „Übereinkommen vom 10. Oktober“ genannt. In diesem Dokument kam die KMT-Behörde nicht umhin, den „grundlegenden Kurs des friedlichen Aufbaus des Landes“ an zuerkennen und stimmte einer „langfristigen Zusammenarbeit, der entschiedenen Vermeidung eines Bürgerkrieges und dem Aufbau eines unabhängigen, freien, blühenden und starken neuen Chinas“ und der Einberufung einer politischen Konsul tativkonferenz zu. Dennoch konnte keine Übereinstimmung über grundlegende Fragen wie die Streitkräfte des Volkes und die Machtorgane in den befreiten Gebieten erzielt werden. Als offizielles Ergebnisdokument der Verhandlungen wurde jedoch durch seine Unterzeichnung der Ausbruch eines umfassenden Bürgerkrieges verzögert und die Hoffnung auf Frieden und Entwicklung im Land nach dem Krieg genährt.

Die Chongqing-Verhandlungen und die Unterzeichnung des „Übereinkommens vom 10. Oktober“ zeigten, dass die KMT-Behörde die Stellung der KP Chinas anerkannte. Sie trugen dazu bei, dass die politische Idee der KP Chinas des friedlichen Aufbaus eines neuen Chinas im ganzen Volk bekannt gemacht und die demokratische Einheitsfront geformt wurde. Darüber hinaus waren sie zur Entwicklung der Friedens und Demokratiebewegung des Landes dienlich und lieferten wertvolle Erfahrungen für die Entwicklung der Beziehungen zwischen den beiden Parteien.


重庆谈判

中华民族经过浴血奋战赢得抗日战争胜利后,又面临着建什么国的斗争。中国共产党代表全国广大人民的根本利益,力图通过和平的途径来建设一个独立、民主、富强的新民主主义中国。代表大地主大资产阶级利益的国民党统治集团,企图抢夺抗战胜利果实,用内战的方式来剥夺人民已经取得的权利。

在国内,抗日战争刚刚结束,要求和平是大势所趋,发动内战不得人心;在国际上,美、苏、英三国也不赞成中国内战。蒋介石鉴于国内外形势,在积极准备内战的同时,表示愿意同中国共产党进行和平谈判。1945年8月中下旬,他连续三次电邀毛泽东去重庆,共同商讨“国际国内各种重要问题”。

中国共产党对当时国内外局势和国民党的内战阴谋都有比较清醒的认识,认为应当因势利导,首先反映人民在长期战乱后休养生息的强烈意愿,争取通过和平的途径来实现中国的进步和发展;同时通过谈判揭露国民党假和平真内战的面目,争取时间作好应变准备。经过反复研究,中共中央决定提出和平、民主、团结三大政治口号,毛泽东接受邀请赴重庆谈判,同时人民军队作好进行自卫战争的各种准备。1945年8月29日,毛泽东、周恩来、王若飞与国民党当局开始谈判。经过43天谈判,国共双方代表于10月10日正式签署会谈纪要,即《双十协定》。国民党当局表示承认“和平建国的基本方针”;同意“长期合作,坚决避免内战,建设独立、自由和富强的新中国”,召开政治协商会议等。但在人民军队和解放区政权两个根本问题上,双方未能达成协议。《双十协定》是以国共两党协商的方式产生的一个正式文件,其签订延缓了全面内战的爆发,为战后国内和平发展带来了希望。

重庆谈判及《双十协定》的签订,表明国民党方面承认了中国共产党的地位,承认了各党派的会议,促使中国共产党关于和平建设新中国的政治主张被全国人民所了解,促进了民主统一战线的形成,推动了全国和平民主运动的发展,也为国共两党关系的发展留下了宝贵的历史经验。