Sensationeller Fossilfund in Südchina

Der jüngste Fund eines Fossils in Südchina soll unter Hinzuziehung der Funde aus den Jahren 1998 und 2000 Aufschluss über die Entwicklung des ältesten bekannten eierlegenden Organismus vom Embryo bis ins ausgewachsene Stadium geben können.

Bereits vor neun Jahren entdeckten Forscher mehrere Tausend 600 Millionen Jahre alte fossile Embryonen in der Doushantuo-Formation. Zwei Jahre später stieß das gleiche Team auf die Fossilien eines röhrenförmigen korallenähnlichen Tieres namens Megasphaera ornata, welche ausgewachsene Tiere des früher entdeckten Embryos zu sein schienen.

Das Bestehen einer Verbindung zwischen den beiden Fossilarten schien sich durch den aktuellen Fund der rund 80 sich in der Entwicklung befindenden Fossilien zu erhärten. Denn beide Gruppen verfügen über gemeinsame Merkmale.

Der Fund, über den in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift "Geologie" berichtet wird, könnte den Hinweis auf die bislang fehlende Verbindung zwischen dem Ei und dem ausgewachsenen Tier einer der ältesten Tierarten der Welt liefern.

"Die neuen Fossilien deuten darauf hin, dass beide Fossiliengruppen vom Standpunkt der Entwicklung aus zusammengehören", sagt Shuhai Xiao von der Virginia Tech, Mitglied des Forschungsteams.

Von außen betrachtet, ähneln sich die Embryonen in ihrer Anfangs- und Entwicklungsphase. Sie verfügen über die gleiche Größe von circa 0,05 Zentimeter, was der Größe eines Sandkorns entspricht und über ein ähnliches Äußeres, sogenannte Embryohüllen.


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