Jahrmillionen alter Wald in Ostchina entdeckt

Chinesische Wissenschaftler haben in der ostchinesischen Provinz Anhui einen versteinerten Wald entdeckt, der nach ersten Schätzungen aus einer Zeit von vor 1 bis 2 Millionen Jahren stammt.

Die rund 200 Quadratmeter große Waldfläche, in der die Bäume sich in Quarz umgewandelt haben, wurde bei dem Berg Xianyu im Landkreis Dongzhi entdeckt. Einige der versteinerten Bäume sind bis zu 3,5 Meter hoch und haben einen Durchmesser von 1,2 Metern, sagte She Xianbing, ein Vertreter des Tourismusamtes von Dongzhi.

Wissenschaftler des Nanjinger Instituts für Paläontologie und der chinesischen Akademie der Wissenschaften sind der Ansicht, dass der Wald aus versteinerten Überresten von Pinien und Zypressen, der chinesischen Tanne sowie Aprikosenbäumen besteht.

Der Wald werde den Wissenschaftlern helfen, die Entstehung der Erde sowie das prähistorische Klima und die prähistorische Vegetation zu verstehen.

Der versteinerte Wald war bis vor kurzem unter Kieselerde begraben, bis Regen die obere Erdschicht wegspülte und die Überreste der Bäume freigelegt.

(China.org.cn, Xinhua, 25. Juni 2007)