2,5 Millionen Jahre alter Eiszeitfund in Beijing

Chinesische Forscher vermeldeten jetzt den Fund einer großen Steinsammlung aus mehreren 2,5 Millionen alten Quartärgletschern in einem Beijinger Vorort.

Man entdeckte die Steine, die größtenteils mehrere Meter hoch sind und über eine bis drei Schichten verfügen, in einem zwei Kilometer langen Tal in Miaofengshan (Bezirk Mentougou), rund 100 Kilometer westlich vom Zentrum der Stadt Beijing (Peking) entfernt.

"Bei dem Fund handelt es sich vermutlich um angeschwemmte Flusssteine des Quartärs" sagt Entdecker Wang Hongjie. Wang ist Chefingenieur im Amt für Hydrologie und Geologie der Stadt Beijing.

Laut Aussage von Wang, handelt es sich aufgrund der engen Lokalität des gut erhaltenen Gletscherfunds um den ersten bedeutenden Fund dieser Art in Nordchina. Auch international könne der Fund als äußerst selten eingestuft werden.

Der Fund wird der Einschätzung von Geologen zufolge die Erforschung von alten Gletschern hinsichtlich der Art der Entstehung und Schmelze sowie deren Auswirkungen auf das lokale Klima erleichtern.

Vor dem jüngsten Fund seien den Wissenschaftlern lediglich drei Gletscherfunde in Beijing bekannt gewesen. Diese seien lokal jedoch nur sporadisch aufgetreten, heißt es von Seiten der Geologen.

(China.org.cn, Xinhua, 2. August 2007)