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Lei Feng: Seit 45 Jahren Vorbild für Selbstlosigkeit

german.china.org.cn          Datum: 12. 03. 2008

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Jedes Jahr Anfang März kann es Chinas Bürgern passieren, dass ihnen von warmherzigen Menschen geholfen wird, denn in dieser Zeit finden zahlreiche Aktivitäten unter dem Motte "Gute Taten tun" statt. Die Aktivitäten werden in Erinnerung an Lei Feng veranstaltet, einen selbstlosen Modellbürger der Kommunistischen Partei.

"Ganz egal wie arm ich bin, ich fühle mich erst erleichtert, wenn ich alles versucht habe, um Gegenstände zurückzugeben, die jemand in meinem Taxi vergessen hat", sagt Yang Guoping, ein Fahrer der Lei Feng Taxieinheit in Harbin, der Hauptstadt der nordostchinesischen Provinz Heilongjiang.

Yang ist es zum Beispiel gelungen, den Besitzer eines Koffers ausfindig zu machen, in dem sich Reisepass, Visa und Dokumente befanden und den dieser vor kurzem in seinem Taxi vergessen hatte. Die Einheit wurde 1999 gegründet, umfasst 300 als Lei-Feng-Taxis gekennzeichnete Wagen und über 7000 Freiwillige.

Es ist das Vorbild Leis, das den Fahrer antreibt gute Taten zu tun. Lei war ein Soldat der Volksbefreiungsarmee (VBA), der durch den späten Vorsitzenden Mao Zedong als selbstloser Modellbürger, der dem Volk mit Leib uns Seele dient, unsterblich gemacht wurde.

Lei wurde in der zentralchinesischen Provinz Hunan geboren und trat im Alter von 20 Jahren der VBA bei. Er verwendete seine gesamte Freizeit und all sein Geld dafür, Bedürftigen zu helfen. Lei starb am 15. August 1962 im Alter von 22 Jahren, nachdem er von einem Holzpfahl am Kopf getroffen wurde, den einer seiner Kameraden aus Versehen umgestoßen hatte.

Mao rief das ganze Land auf, von Lei zu lernen und verfasste zu diesem Zweck das Motto "Lernen von Genosse Lei Feng". Seit 1963 ist der 5. März offiziell der "Lei Feng Tag". Auch nach 45 Jahren hat der Geist Lei Fengs noch Einfluss.

Chen Dongmei ist heute Mittelschullehrerin in Harbin. Vor über 20 Jahren, als sie noch Schülerin war, half sie eine Gruppe aufzubauen, um dem körperbehinderten Schüler Zhang Lianrui zu helfen. Als Chen die Mittelschule abschloss und an die Universität ging, wurde ihr Werk von Mitschülern Zhangs fortgesetzt. Nach ihrem Abschluss kehrte Chen an ihre frühere Schule zurück. Ihre Schüler helfen Zhang bis heute. "Ihm zu helfen, ist in den vergangenen 20 Jahren zu einer Angewohnheit und zu einer Pflicht geworden", sagt Chen.

Li Kexiao, ein 78 Jahre alter Mann aus der ostchinesischen Provinz Zhejiang, hat seit 1963 mehr als 5000 Andenken an Lei gesammelt. Li hat Ende November vergangenen Jahres in Hangzhou, der Provinzhauptstadt Zhejiangs, ein 200 Quadratmeter großes Museum zur Erinnerung an Lei Feng gegründet.

"Seit vielen Jahren organisiere ich Ausstellungen oder halte an Schulen Vorträge über Lei", sagt Li. "Nun bin ich alt und habe nicht mehr soviel Kraft wie früher. Daher wollte ich einen festen Ort finden, um die Objekte auszustellen und Leis Geist weiterzureichen."

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Quelle: Xinhua

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