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| german.china.org.cn Datum: 30. 06. 2008 |
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Das Kammer-Ensemble vereint traditionelle chinesische Instrumente mit modernen westlichen Kompositionen
Die ätherischen, schwermütigen Klänge traditioneller chinesischer Musik können einen sofort in eine Szenerie friedlicher Bergseen oder zurück in die historische Vergangenheit des Landes versetzen. Die melodischen Kompositionen werden als integraler Bestandteil der chinesischen Geschichte und Kultur erkannt, doch so rein "chinesisch" die Instrumente auch sein mögen, ihre Wurzeln sind multikulturell. Händler entlang der alten Seidenstraße brachten die Musik zusammen mit ihren Waren, und so wurden die fremden Klänge von Instrumenten wie der arabischen lute in die chinesische Pipa transformiert.

Das Jugendorchester "Music From China" gibt sein Debüt-Konzert in der New Yorker Carnegie-Hall am 1. März
Das New Yorker Orchester Music From China (MFC), ein Kammer-Ensemble, das eine Leidenschaft für Engagement im Bereich Erziehung hat, repräsentiert die moderne Evolution traditioneller chinesischer Musik. Und wie die Seidenstraßen-Komponisten in der Vergangenheit kombiniert die Gruppe die am meisten ikonenhaften traditionellen chinesischen Instrumente - beispielsweise die Erhu, Pipa, Zheng und Dizi – mit westlichen Instrumenten in atemberaubenden modernen Kompositionen, die das Beste beider Welten herauspicken und einen völlig neuen Klang hervorbringen.
"Wir wollten traditionelle Musik spielen und sie auf zeitgenössische Weise entwickeln", so die geschäftsführende Direktorin Susan Cheng.
Die Gruppe wurde im Jahr 1984 gegründet, und zur Feier ihres 25. Jubiläums nächstes Jahr hat das MFC zwei neue Kompositionen in Auftrag gegeben. Eine ist eine Mischung von traditioneller chinesischer Musik mit einem Saxophon-Quartett, genannt das PRISM-Quartet, eine Gruppe, die von Musical America als "Hervorragende Junge Künstler" gewählt wurde sowie neben zahlreichen Auszeichnungen den Amerikanischen Kammermusik-Preis America/ASCAP für Abenteuerlutsige Aufführungen und den Fischoff National-Kammermusik-Wettbewerb gewonnen hat. Die neuen Stücke werden auf CD aufgenommen, und die beiden Gruppen werden durch das ganze Land auf Tour gehen.
"[Prism] erklärte, es sei das erste Mal, dass die Gruppe von dieser Art der Kombination von Saxophonen mit traditioneller chinesischen Instrumenten gehört habe", erzählt Cheng gegenüber der Beijing Review.
Doch passen alle westlichen Instrumente harmonisch zu den Klängen der chinesischen Erhu oder Pipa?
"Das hängt davon ab, wie das Stück geschrieben ist", so Musikdirektor Wang Guowei, für den Cheng übersetzt. "Alles kann durch den richtigen Komponisten kombiniert werden, und die meisten Komponisten sind offen für neue Instrumente."
Wang komponiert an einem weiteren Stück, das 2009 aufgeführt werden soll. Die gemischten Werke haben Fans in der ganzen Welt erlangt.
"Die Leute lieben die Musik. Sie ist zugänglicher", so Cheng. "Anstelle von einfach nur seltsamen Klängen gibt es einen Referenzpunkt, und dadurch ist die Musik besser zu verstehen."
Quelle: Beijing Review
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