| Home>Kultur | Schriftgröße: klein mittel groß |
| german.china.org.cn Datum: 03. 07. 2008 |
Druckversion | Artikel versenden | Kommentar | Leserbrief | zu Favoriten hinzufügen | Korrektur

Was noch übrig ist: Eine Qiang-Frau reinigt Steppdecken, die aus den Ruinen ihres von dem Erdbeben zerstörten Dorfes ausgegraben wurden.
Die Ethnie der Qiang hat eine Geschichte von 3000 Jahren. Heute leben weltweit aber nur noch 300.000 Angehörige dieser interessanten aber wenig bekannten Kultur.
Die Qiang kamen kürzlich durch die Eröffnung einer Ausstellung mit dem Titel "Die Kultur der Qiang in den Erdbebengebieten der Provinz Sichuan" im Kulturpalast der Nationalitäten in Beijing in das Zentrum des öffentlichen Interesses.
Die Ausstellung lockte eine große Anzahl an Besuchern an, da Beichuan, der einzige autonome Landkreis der Qiang in China, von dem Erdbeben in Sichuan am 12. Mai schwer getroffen wurde.
Auf der Ausstellung, die am 14. Juni eröffnet wurde, sind mehr als 100 Objekte aus der Kultur der Qiang zu sehen, darunter Haushaltsgeräte, Kleidung und Musikinstrumente. Die Objekte wurden in anderen, ebenfalls von Angehörigen der Qiang besiedelten Landkreisen zusammengetragen, die aber weniger von dem Erdbeben in Mitleidenschaft gezogen wurden. Außerdem sind auf der Ausstellung rund 300 Fotografien von Journalisten zu sehen, die Bräuche, Architektur und Lebensgewohnheiten der Qiang zeigen.
"Wir haben durch das Erdbeben 805 kulturelle Objekte der Qiang verloren", sagte Gao Zeyou, Direktor des volkstümlichen Museums der Qiang in Beichuan, gegenüber der Beijing Review. "So gut wie alle Museen im Landkreis Beichuan wurden zerstört und alle Objekte in dem volkstümlichen Museum der Qiang beschädigt. Die Zerstörung war umfassend."
Quelle: Beijing Review
Druckversion | Artikel versenden | Kommentar | Leserbrief | zu Favoriten hinzufügen | Korrektur
| Kommentar schreiben |
| Kommentare |
|
Keine Kommentare.
|
| mehr |