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| german.china.org.cn Datum: 16. 09. 2008 |
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Eine Holzschnitzerei aus Chaozhou, die das Muster des "Vogelnests" wiedergibt, lockt Besucher in das Guangdong-Haus
Das Guangdong-Haus zeichnet sich durch die in ihm ausgestellte "Lingnan Kultur" aus. Viele Besucher machen Fotos vor einer Holzschnitzerei aus Chaozhou, die das Muster des "Vogelnests" zeigt. Andere Besucher hören aufmerksam den Erklärungen der Mitarbeiter zur Geschichte des "Guangdonger Löwentanzes" zu oder erfreuen sich an "Stickerei aus Kanton" und "Tonskulpturen aus Dawu".
Herr Zong, ein Mann im mittleren Alter, besucht das Guangdong-Haus mit seiner an den Rollstuhl gefesselten Ehefrau. "Die Kultur in Guangdong unterscheidet sich sehr von der in Beijing, daher sind wir hier, um uns über die Details zu informieren", erklärt Zong.
Der Besuch der Ausstellung "China Story" sei für ihn und seine Frau eine sehr effiziente kulturelle Reise, da sie hier in wenigen Stunden etwas über nahezu jedes bekannte immaterielle Kulturerbe in China erfahren könnten.
"Früher hat meine Frau nur selten das Haus verlassen, aber in den letzten Jahren haben sich die hindernisfreien Einrichtungen in Beijing sehr verbessert, so dass es für uns möglich ist, hier zu sein", fügt Zong hinzu.
Im Jiangsu-Haus erfreuen sich die Besucher an dem reichen kulturellen Erbe dieser ostchinesischen Küstenprovinz, wie zum Beispiel "Stickerei aus Suzhou", "Yun-Brokat aus Nanjing", "Volkskunst aus Duihua" und "Zisha Keramik".
Aber noch mehr Aufmerksamkeit widmen sie einem Mann, der mit einem Pinsel im Mund antike chinesische Gedichte schreibt. Seine Kalligraphien finden bei allen große Anerkennung und es macht ihm nichts aus, anderen seine Geschichte zu erzählen.
Er ist in Jiangsu geboren und heißt Shi Xiaohua. Als er im Alter von sechs Jahren eine Hochspannungsleitung anfasste, verlor er beide Arme. Später begann er aus Spaß, aber auch um wieder Vertrauen ins Leben zu finden, mit dem Mund chinesische Kalligraphie zu üben.

Das Shandong-Haus
Quelle: german.china.org.cn
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