| Home | Aktuelles |
Multimedia |
Service |
Themenarchiv |
Community |
| Home>Kultur | Schriftgröße: klein mittel groß |
| 08. 10. 2008 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Gängige Museen gibt es überall, doch auch für Liebhaber ungewöhnlicher Sammlerstücke findet sich etwas. In Shanghais Privatmuseen gibt es wahre Kuriositäten zu bestaunen.
Man mag schon einmal vom Sex-Museum in Shanghai oder dem Tee-Museum in Hangzhou gehört haben. Doch wer hat schon einmal vom Schuh-Museum oder dem Stäbchen-Museum gehört?

Historische Roben der kaiserlichen Familien sind in einem privaten Kostümmuseum in Shanghai ausgestellt. (Foto: China Daily)
Museen wie befinden sind unter einer Reihe kleiner Privatmuseen in Shanghai, wo Besucher normalerweise die Haustürklingel benutzen, um eingelassen zu werden – vorausgesetzt der Besitzer ist zu Hause und in der Stimmung für Besuch. Die Museen sind unüblich, und das bringt mit sich, dass sie darum kämpfen müssen, fortzubestehen, auch wenn so manches private Volksmuseum in Shanghai wachsende Beliebtheit bei Touristen erlangt, so Wu Shaohua, Präsident des Sammlerverbandes Shanghai. Gleichzeitig sehen jedoch ohne entsprechendes Management zahlreiche private Museen Schwierigkeiten entgegen, und einige müssen wegen mangelnder finanzieller Mittel schließen. "Private Sammlungen sind Quellen der Volkskultur und spiegeln die Veränderungen im Lebensstil der Menschen wider", so Wu. "Sie sind von großem Wert für historische und soziologische Studien."
Jedes der Privatmuseen hat ein spezifisches Thema. Beispielsweise sind Essstäbchen, historische Schuhe und Kostüme der Pekingoper unter den Sammlungen der schätzungsweise 120 Privatsammlern in Shanghai. Sie mieten Ausstellungsräume, von denen die Hälfte so groß wie ein Privatmuseum ist, und öffnen diese für die Allgemeinheit, so Wu. Unter den Privatmuseen befinden sich das Stäbchenmuseum von Lan Xiang, das Museum für Kostüme der Pekingoper von Bao Wanrong, das Museum für antike Schuhe von Yang Shaorong und das Lotterieschein-Museum von Cai Bochang. Zusätzlich haben sechs Privatmuseen Genehmigungen vom Shanghaier Amt für Kulturrelikte, die üblicherweise an Privatmuseen mit Sammlungen von Kulturrelikten vergeben werden. Unter den lizenzierten Museen befinden sich das Lotterieschein-Museum von Cai und das Teekannen-Museum von Yang Yuxin. Doch eine Lizenz ist nicht das einzige Kriterium zur Bewertung kleiner Museen. "Da die Lizenzen an Museen mit 'Kulturrelikten' vergeben werden, sind Museen, die Gegenstände wie Stäbchen ausstellen, ausgeschlossen", so Wu.

Quelle: China Daily
Druckversion | Artikel versenden | Kommentar | Leserbrief | zu Favoriten hinzufügen | Korrektur
| Kommentar schreiben |
| Kommentare |
|
Keine Kommentare.
|
| mehr |