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20. 10. 2008 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Tibet errichtet erste Buddhismus-Akademie

Die erste Akademie für Tibetischen Buddhismus befindet sich seit wenigen Tagen im Bau. Die Akademie soll zur Durchführung buddhistischer Studien und zum Austausch mit der Außenwelt beitragen.

1 Die erste Akademie für Tibetischen Buddhismus befindet sich seit wenigen Tagen im Bau. Die Akademie soll zur Durchführung buddhistischer Studien und zum Austausch mit der Au?enwelt beitragen.

Eine allgemeine Akademie für tibetischen Buddhismus, die erste ihrer Art in der südwestlichen autonomen Region Tibet, begann am Samstag mit dem Bau ihrer Einrichtungen mit Kosten in Höhe von 80 Million Yuan (8,7 Millionen Euro). Die Akademie für Tibetischen Buddhismus in der Stadt Nyetangim Kreis Quxu erstreckt sich auf eine Fläche von 17,4 Hektar. Quxu unterliegt der Zuständigkeit der Regionalhauptstadt Lhasa. Die gesamten Investitionsgelder kommen aus dem Budget der Zentralregierung.

Die erste Phase des Baus wird rund 50 Millionen Yuan kosten und soll 2010 beendet sein. Der Entwurf beinhaltet eine Bücherei und Gebäude für religiöse Aktivitäten. "Dies wird die erste umfassende und qualitativ hochwertige Akademie für Tibetischen Buddhismus in Tibet sein", so Lobsang Gyaincain, Vorsitzender des Tibetischen Komitees der Kommunistischen Partei Chinas. "Die Akademie wird einen großen Beitrag zur Durchführung buddhistischer Studien und zum Austausch mit der Außenwelt leisten. "Die Einrichtung hat das Ziel, patriotisches und religiöses Personal auszubilden, das sowohl für seine religiösen Leistungen wie auch für seinen moralischen Charakter bekannt ist, ergänzt er.

Neben religiösen Theorien werden Studenten auch in anderen Disziplinen wie Politik und Soziologie unterrichtet. Zurzeit gibt es in Tibet mehr als 1.700 religiöse Stätten, die rund 46.000 Mönche und Nonnen beherbergen. Seit den 1980er Jahren haben die Zentral- und Lokalregierung über 700 Millionen Yuan für die Erhaltung und Pflege von Klöstern und Kulturrelikten in Tibet investiert.

Quelle: Xinhua

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