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| 26. 11. 2008 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
In Hong Kong musste wegen einer Schildkröte ein ganzes Festessen abgesagt werden. Das Reptil, dass eigentlich verzehrt werden sollte, hatte keine Lust auf ein Bad im Suppentopf, biss den Koch und suchte das Weite.
Eine 60 Zentimeter lange Schildkröte sollte eigentlich als Delikatesse im Hong Konger Feinschmecker-Restaurant "Kuen Fat" serviert werden. Die Reptilie hatte Medienberichten zufolge aber andere Pläne und flüchtete vor den dampfenden Kochtöpfen. Bei ihrem Fluchtversuch biss sie den 35-jährigen Sterne-Chefkoch dann noch so kräftig in den Zeh, dass er mit Verdacht auf einen Knochenbruch ins Krankenhaus gebracht werden musste. Das Festessen wurde abgesagt.
Die Edel-Schildkröte kann sich aber nur kurz über ihr gerettetes Leben freuen. Das Bankett soll morgen nachgeholt werden. Das Tier gehört zu einer speziellen Schildkrötenart aus Südchina, die in Hong Kong, China und Japan als Spezialität gilt und der eine heilende Wirkung zugeschrieben wird. Die Reptilien werden deshalb für mehrere hundert Euro gehandelt.
Quelle: german.china.org.cn
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