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03. 04. 2009 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Disney-Kanäle bald über YouTube zu sehen

Das Unternehmen Walt Disney Co und YouTube haben eine Vereinbarung bekannt gegeben, laut der sie ab sofort Konsumenten Inhalte auf YouTube bereitstellen. Die Vereinbarung wird für YouTube einen weiteren riesigen Aufschwung bedeuten.

Das Unternehmen Walt Disney Co und YouTube haben eine Vereinbarung bekannt gegeben, laut der sie ab sofort Konsumenten Inhalte auf YouTube bereitstellen.

Das Unternehmen Walt Disney Co und YouTube, das dem Unternehmen Google gehört, erklärten vor kurzem, sie hätten eine Vereinbarung erreicht, mit der sie ab sofort Konsumenten durch Werbung unterstützte Premium-Kurzinhalte auf der äußerst populären Webseite YouTube, auf die man seine eigenen Videos stellen kann, anbieten. Die Vereinbarung sieht vor, dass Videos vom Sportkanal ESPN ab April, und Kanäle von Disney/ABC Television, beispielsweise ABC Entertainment und SoapNet, ab Mai auf YouTube zu sehen sein werden. Disney Media Networks wird die Option haben, seine eigenen Werbeinhalte innerhalb dieser Kanäle zu zeigen.

Die Unternehmen erklärten, dass im Rahmen der Vereinbarung der ESPN-Videoplayer in den ESPN-Kanal auf YouTube integriert würde und dass der Sportkanal außerdem zusätzliche Kurzinhalte über den Player von YouTube produzieren werde. ESPN-Inhalte, die auf dem ESPN-Kanal und -Player zu sehen sind, würden keine Langinhalte von den Kanälen des Senders, beispielsweise Kabelfernsehen, beinhalten.

Disney hatte sich bislang dagegen widersetzt, seine Original-Inhalte kostenlos über dritte Parteien im Internet zu veröffentlichen. Doch in den vergangene Wochen waren drei Berichte über Pläne der Medienfirma herausgekommen, sich nicht nur mit YouTube, sondern auch mit Hulu, dem Online-Video-Service von der News Corp und NBC Universal, zusammenzutun. "Die Vereinbarung gibt uns die Möglichkeit, ein größeres Online-Publikum zu erreichen, unterschiedliche Finanzierungsmethoden auszuprobieren und die Reichweite unserer Werbemacher auf das Publikum auszuweiten, das sie am meisten ansprechen wollen", so Anne Sweeney, Geschäftsführerin von Disney Media Networks.

Die Vereinbarung wird einen riesigen Aufschwung für YouTube bedeuten, zumal da YouTube angesichts der vielen Videos, die von Internetnutzern heraufgeladen werden, Probleme hatte, Werbemacher zu überzeugen, zu einem finanziellen Übereinkommen zu kommen. Der Video-Service ist Daten des Webforschungsunternehmens comScore zufolge der populärste Online-Video-Service in den USA. Im Februar wurden über 99 Millionen Nutzer verzeichnet.

Quelle: China Daily

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