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| 02. 11. 2009 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Ein neues Konfuzius-Institut wurde in Neuseeland eingerichtet. Li Keqiang, der stellvertretende chinesische Ministerpräsident, nahm an der Eröffnungszeremonie teil.
Ein neues Konfuzius-Institut wurde am Sonntag an der Universität von Canterbury in Neuseeland eröffnet. An der Gründungszeremonie nahm auch der stellvertretende chinesische Ministerpräsident Li Keqiang teil.

Li Keqiang, der stellvertretende chinesische Ministerpräsident und Rod Carr, Vizekanzler der University of Canterbury bei der Einweihung des Konfuzius-Instituts an der University of Canterbury in Christchurch, Neuseeland, 1. November 2009. (Xinhua)
Li Keqiang kam in Christchurch, der größten Stadt der Südinsel Neuseelands, am frühen Sonntag an. Damit begann sein dreitägiger offizieller Besuch des pazifischen Inselstaats.
Es ist das zweite Konfuzius-Institut in Neuseeland, während das erste im Jahr 2007 in Oakland, der größten Stadt Neuseelands, eingerichtet worden war.
China und Neuseeland haben in den vergangenen Jahren eine rasante Entwicklung in den bilateralen Beziehungen hinter sich. In Neuseeland studieren mittlerweile ungefähr 35.000 chinesische Studenten, mehr als aus jedem anderen Land.
Li Keqiang sagte während der Eröffnungsfeier, die Zusammenarbeit in Kultur und Bildung seien von großer Bedeutung in den Beziehungen beider Länder.

Li Keqiang hielt eine Rede bei der Öffnungszeremonie des Konfuzius-Instituts an der University of Canterbury in Christchurch, Neuseeland, 1. November 2009. (Xinhua)
Die am schnellsten wachsenden Gruppen ausländischer Studenten sowie internationaler Touristen in Neuseeland komme derzeit aus China, während die Menschen in Neuseeland ein starkes Interesse hätten, die chinesische Sprache und Kultur kennenzulernen, sagte Li.
Das neue Konfuzius-Institut, das gemeinsam von der Universität Canterbury und der chinesischen Huazhong Science and Technology University gegründet wurde, zeige einen weiteren Erfolg im Kulturaustausch zwischen beiden Ländern, erläuterte Li. Er hoffe, dass das neu eröffnete Konfuzius-Institut als Brücke für den kulturellen Austausch zwischen China und Neuseeland dienen wird.
Am Ende seiner Rede gab Li der Hoffnung auf eine langfristige Freundschaft zwischen beiden Ländern Ausdruck.
Rod Carr, Vize-Kanzler der Universität Canterbury, sagte, es sei eine "besondere Ehre" sowohl für die Stadt Christchurch als auch für die Universität, als Standort für das zweite Konfuzius-Institut Neuseelands ausgewählt worden zu sein. Das neue Institut würde zum gegenseitige Verständnis zwischen den beiden Völkern beitragen.
Die University of Canterbury, gegründet 1873, blickt auf die zweitlängste Geschichte der Hochschuleinrichtungen in Neuseeland zurück. Ernest Rutherford, der Nobelpreisträger für Chemie 1908, der als Vater der Wissenschaften in Neuseeland betrachtet wird, war einst Student an dieser Universität. Zur Zeit studieren hier mehr als 400 chinesische Studenten.
Quelle: german.china.org.cn
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