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| 13. 11. 2009 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |

Das Forum zum chinesischen Übersetzungs- und Dolmetschungswesen in den vergangenen 60 Jahren hat gestern in Beijing stattgefunden.
Seit der Gründung der Volksrepublik China ist das Übersetzungs- und Dolmetschwesen mit der Entwicklung der Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur Chinas immer wichtiger geworden. Die historische Aufgabe und die gesellschaftliche Verantwortung der Übersetzung und des Dolmetschens in China, die durch ihren 60-jährigen Entwicklungsweg bestätigt wurde, liegt darin, kulturellen Austausch mit anderen Ländern zu verstärken, ausgezeichnete Errungenschaften aller Länder aufzunehmen und mehr internationalen Einfluss der chinesischen Kultur zu gewinnen.
Seit Ende des 19. Jahrhunderts haben Chinas Intellektuelle versucht, durch das Übersetzen von westlicher Literatur und Wissenschaft die Entwicklung Chinas zu fördern. Heute beschränkt sich die Übersetzungsarbeit nicht mehr auf die Bereiche auswärtige Angelegenheiten und kulturelle Werke, sie hat sich auch auf Politik, Wirtschaft, Wissenschaft sowie Militär ausgebreitet und eine Brücke zum kulturellen Austausch gebaut.
Heute erfährt man Nachrichten in vielen Sprachen durch die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua und umfassende Informationen durch "China Daily" in englischer Version. Chinas Staatssender CCTV überträgt seine Programme in Englisch, Französisch und Spanisch. Verschiedene Webseiten wie people.com.cn, xinhuanet.com, china.org.cn und cri.cn vermitteln täglich aktuelle Nachrichten über China in mehreren Dutzenden Sprachen. Auch die China International Publishing Group (CIPG) verfügt über mehrere Hunderte Arbeitskräfte, die sich in 25 Sprachen beschäftigen.
Übersetzung und Dolmetschen gilt als wichtiger Weg zur Kulturverbreitung und zeigt auch den Standard beim Kulturaustausch eines Landes. In der heutigen Zeit bedarf China eines florierenden Übersetzungs- und Dolmetschwesens, wenn es sich weiter nach außen öffnen will. Die 5000 Jahre lange Geschichte gehört nicht nur China, sondern auch der Welt. China will einen Beitrag zur Bildung der Weltkultur leisten.
Quelle: german.china.org.cn
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