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06. 06. 2012 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Strengere Sicherheitsmaßnahmen zu dritter Bergungsphase von chinesischem Handelsschiff

Schlagwörter: Archäologen Bergung Handelsschiff Wrack Schmuggelei

Chinesische Archäologen haben gestern mit der dritten Phase der Bergungsarbeiten an der Nan'ao-1 begonnen, einem historischen Handelsschiff, das vor rund 500 Jahren vor der Küste der Provinz Guangdong gesunken war. Sicherheitspersonal wird die Arbeit an dem Wrack beaufsichtigen, das in der Vergangenheit Opfer von Schmuggelei geworden war.

Archäologen, die von nationalen und Provinzkulturreliktbehörden entsendet worden sind, haben bereits zwei Unterwasserausgrabungen des Schiffs seit 2009 gemacht und dabei über 20.000 antike Stücke geborgen, darunter Porzellan und Bronzemünzen. Ein Sprecher des Provinzamts für Kulturrelikte in Guangdong sagte, Archäologen würden das gesamte Porzellan von dem Schiff während der dritten Phase, die drei Monate dauern soll, bergen. Das Team plant, einen gigantischen Eisenmantel über dem Wrack zu installieren, um die Relikte zu schützen, die 27 Meter unter Wasser im Schlamm begraben lagen, als das Wrack im Mai 2007 von Fischern entdeckt wurden. Xu Luojun, Leiter der Grenzpolizeistation Yun'ao, sagte, die Polizei halte das Gebiet frei von Schiffen und werde Wachen rund um die Uhr einsetzen.

Die Polizei hat 2007 insgesamt 138 Fälle an Reliktschmuggelei unterbunden, was zu der Entdeckung des Wracks führte. Das Schiff sank im Kreis Nan'ao, unweit von der Stadt Shantou. Das 25 Meter lange und sieben Meter breite Schiff ist wahrscheinlich Mitte oder Ende der Ming-Dynastie (1368-1644) gesunken. Einige Experten sind der Ansicht, dass das Schiff selbst ein Schmuggelschiff war, denn Kupferblech und Kupfermünzen wurden in dem Wrack entdeckt, obwohl Exporte von Kupfer damals verboten waren.

Quelle: Xinhua

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