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05. 08. 2014 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Schmerz, aber keine Besserung durch gefälschte Schönheitsprodukte

Schlagwörter: Schönheitsschirurgie China Schönheitsprodukte

Eine Fernsehsendung hat davor gewarnt, dass Schönheitschirurgie, ein Bereich, in dem es in den Jahren 2000 bis 2010 jedes Jahr 20.000 Beschwerden gab, und der jetzt im Mittelpunkt eines Betrugsskandals steht, oft mit Schmerzen verbunden, aber selten von dem erhofften Erfolg gekrönt sei.

Der wöchentliche Qualitätsbericht auf China Central Television berichtete gestern über den Fall einer Privatklinik in Beijing, die verdächtigt wird, verbotene Schönheitsprodukte in einer Gesichtsoperation eingesetzt zu haben, die völlig schief ging.

Das Opfer, Frl. Gao, sagte, sie sei vor zwei Jahren in die Klinik gegangen, um sich eine Injektion von Hyaluronsäure, einem natürlichen Füllstoff, verabreichen zu lassen, um ihre Falten zu glätten. Statt schönere Haut zu bekommen, habe sie jetzt aber ein geschwollenes Gesicht, einen verlagerten Kiefer und eine dicke Beule auf ihrer Stirn.

Dr. Wu Yanqiu, ein Spezialist für Verbrennungen und kosmetische Chirurgie in Beijing, sagte, nachdem der Füllstoff noch immer Beschwerden bereite, sei anzunehmen, dass sie ein synthetisches Produkt, hydrophiles Polyacrylamidgel, verabreicht bekommen habe, das in China seit 2006 verboten ist.

Wie der Fernsehsender erfuhr, sind 75 Prozent aller Beschwerden im Zusammenhang mit Schönheitschirurgie auf das Gel zurückzuführen.

Trotz des Verbotes durch die Staatliche Nahrungs- und Arzneimittelbehörde gibt es einen blühenden Schwarzmarkt für das Gel.

Eine kürzliche Durchsuchung einer Schönheitsfirma in der östlichen Stadt Ningbo offenbarte das Ausmaß des Handels.

Die Firma verkaufte "geschmuggelte" Hyaluronsäure und Typ A Creotoxin, das auch der Hautglättung dienen soll. Die Produkte wurden aber später von der Polizei als vor Ort produzierte Fälschungen identifiziert.

Nach den Worten eines Lieferanten der Firma namens Li kostet eine Dosis Typ A Creotoxin, das er für 300 Yuan (40 Euro) verkauft, den Endverbraucher zwischen 2000 und 10.000 Yuan.

"Im Laufe der Untersuchung fanden wir heraus, dass örtliche Schönheitsmessen die Plattformen sind, auf denen die Hersteller und Verkäufer ihre Fälschungen vertreiben," sagte Li Xiaoming, ein Polizeisprecher in Ningbo.

Beijing und die Provinzen Hebei und Shandong seien die wichtigsten Gebiete für die Herstellung von Fälschungen für die Schönheitschirurgie, fand das Programm.

Hao Ping, Chef einer Beijinger Anwaltskanzlei, sagte, die Verbraucher sollten Bilder von sich vor und nach jeder Operation machen, um im Falle einer Auseinandersetzung Beweismittel zu haben.

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Quelle: german.china.org.cn

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