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Strategische Wahl der nachhaltigen Entwicklung
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Seit mehr als 50 Jahren hat Tibet unter der Obhut der Zentralregierung und
mit der Unterst�tzung des ganzen chinesischen Volkes sowie durch die harte
Arbeit der tibetischen Bev�lkerung aller Nationalit�ten nicht nur eine
umw�lzende Ver�nderung der Gesellschaft erfahren, sondern auch im
�kologischen Aufbau und im Schutz der Umwelt aufsehenerregende Erfolge
erzielt. Das heutige Tibet, in dem nicht nur die Wirtschaft sich
entwickelt, die Gesellschaft Fortschritte macht und die Bev�lkerung ein
gesichertes Leben f�hrt, sondern auch die Berge und klaren Fl�sse eine
Vielfalt von Tieren und Pflanzen aufweisen, ist ein �Shangri La� im
wahrsten Sinne des Wortes.
Die R�ckst�ndigkeit so schnell wie m�glich abzusch�tteln und rasch den Weg der Modernisierung zu gehen ist ein f�r die Fortschritte und die Entwicklung der tibetischen Gesell schaft notwendiges Erfordernis und zugleich auch ein sehnli cher Wunsch der tibetischen Bev�lkerung aller Nationalit�ten. Tibet liegt auf dem Qinghai-Tibet-Plateau, hier herrschen besondere geographische Bedingungen mit einer �kologisch sehr anf�lligen Umwelt. Die Regenerationsf�higkeit der nat�rlichen Ressourcen zu sch�tzen, die Qualit�t der �ko logie und der Umwelt zu verbessern, die Integrit�t und das gute Anpassungsverm�gen der �kosysteme zu gew�hrleisten und die Sicherheit f�r die �kologie sowie die harmonische Einheit und koordinierte Entwicklung der Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt zu garantieren ist ein wichtiger Inhalt der Entwicklung Tibets zur Modernisierung und eine strategische Wahl der nachhaltigen Entwicklung Tibets. Die �kologie Tibets und seine Umwelt d�rfen nicht durch eine Einstellung der Entwicklung aufrechterhalten werden, ebensowenig darf man durch die St�rung des �kosystems und der Umwelt einen kurzfristigen Effekt der wirtschaft lichen Entwicklung erzielen wollen. Im Gegenteil soll man nur den Gesetzm��igkeiten der gesellschaftlichen Entwick lung entsprechen, gleichzeitig am Wirtschaftsaufbau und dem Schutz des �kosystems und der Umwelt festhalten, den Schutz der Umwelt bei der Entwicklung der Wirtschaft beachten, eine weitere Entwicklung unter Ber�cksichtigung des Umweltschutzes anstreben und eine Strategie der nachhaltigen Entwicklung durchsetzen. Der �kologische Aufbau und der Umweltschutz m�ssen aktiv und dynamisch sein anstatt passiv, konservativ und verschlossen. Man darf nicht unter dem Vorwand, den anf�lligen und nat�rlichen Urzustand aufrechtzuerhalten, den gegenseitigen Austausch und die gegenseitige Einwirkung zwischen den Menschen und der nat�rlichen Umwelt ablehnen und die Entwicklung der tibetischen Wirtschaft und Gesellschaft sowie die Erh�hung des Lebensniveaus der tibetischen Bev�lkerung behindern. Tibet muss im Verlauf der Modernisierung die Bezie hungen zwischen der Erschlie�ung und Nutzung der Ressourcen einerseits und dem Schutz des �kosystems und der Umwelt andererseits stets richtig behandeln und die Umwandlung der wirtschaftlichen Wachstumsmodi f�rdern. Die Erfahrungen der Entwicklung in Tibet zeigen, dass die Erschlie�ung und Nutzung der Ressourcen den Gesetz m��igkeiten der Natur entsprechen muss, dass man dabei sowohl die langfristigen als auch die gesamten Interessen in Betracht zu ziehen hat. Erfolgshascherei und das �berfordern der Tragbarheit des �kosystems und der Umwelt sind zu vermeiden. Die Erschlie�ung und Nutzung der Ressourcen und der Schutz des �kosystems und der Umwelt m�ssen mit wissenschaftlichen Einstellungen und Methoden durchgef�hrt werden. Wo eine Erschlie�ung und Nutzung untersagt wird, muss man jedenfalls damit aufh�ren; wo eine Erschlie�ung notwendig ist, muss man sich dabei ein klares Ziel setzen und dabei wissenschaftliche Methoden anwenden, und man muss unn�tige und negative Auswirkungen auf die Funktionen des �kosystems entschieden vermeiden. Nur auf diese Weise kann eine rationelle und wissenschaftliche Nutzung der Naturressourcen in Tibet gef�rdert und k�nnen die Entwick lung der Wirtschaft und die Verbesserung des �kosystems und der Umwelt verwirklicht werden. Der �kologische Aufbau und der Umweltschutz in Tibet sind genauso wie
die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung im grundlegenden
Interesse der tibetischen Bev�lkerung aller Nationalit�ten und beziehen
sich auch auf die gemeinsamen Interessen des gesamten chinesischen Volkes.
Die Bev�lkerung aller Nationalit�ten Tibets ist die wichtigste
Antriebskraft und der unmittelbare Teilnehmer des �kolo gischen Aufbaus
und des Umweltschutzes in Tibet, und sie ist auch der wichtigste
Nutznie�er der beim Schutz des �kosystems und der Umwelt erzielten
Errungenschaften. Den �kologischen Aufbau und den Umweltschutz in Tibet zu
entwickeln kommt dem Staat und dem Volk zugute und tr�gt zum Wohl sowohl
der jetzigen Generation als auch unserer Nachkommen bei. Die Dalai-Clique und die internationalen chinafeindlichen Kr�fte negierten die objektiven Tatsachen der Entwicklung des �kologischen Aufbaus und des Umweltschutzes in Tibet, fabrizierten und verbreiteten �berall in der Welt Ger�chte, indem sie u.a. behaupteten, dass die chinesische Regierung �das �kosystem und die Umwelt in Tibet zerst�rte�, �die Naturressourcen in Tibet auspl�nderte� und �den Tibetern das Existenzrecht raubte�, im vergeblichen Versuch, die Welt �ffentlichkeit hinters Licht zu f�hren und das Image Chinas in den Dreck zu ziehen. Dem Wesen nach versuchten sie unter der Vorspiegelung der F�rsorge f�r den Schutz des �kosystems und der Umwelt in Tibet, den gesellschaftlichen Fortschritt und die Entwicklung zur Modernisierung Tibets zu verhindern, um sich f�r den Versuch zur Wieder herstellung der r�ckst�ndigen feudalen Gesellschaft unter der Leibeigenschaft in Tibet und zur Verwirklichung des politischen Zieles der Aufspaltung des Landes eine �ffentliche Meinung zu verschaffen. Allerdings bleibt hinsichtlich Tibets �kologischen Auf baus und Umweltschutzes noch viel zu w�nschen �brig. Die Verschlimmerung der Umweltsch�den in der ganzen Welt zieht vor allem die schwache �kologie in Tibet in Mitlei denschaft, Tibet wird immer wieder von Schutt- und Schlammstr�men, Erdrutschen, Bodenerosion, Schneest�r men und anderen Naturkatastrophen heimgesucht, die Ver sandung der Erde bedroht die �kologie Tibets, hinzu kommen Sch�digungen der Umwelt durch menschliche Eingriffe im Verlauf der wirtschaftlichen Entwicklung. Die Zentralregierung und die lokale Regierung Tibets schenken diesen Problemen gr��te Aufmerksamkeit. Um den Schutz des �kosystems und der Umwelt und die nachhaltige Nutzung der Naturressourcen zu gew�hrleisten und Vorbeu gungsma�nahmen zur Bew�ltigung der bevorstehenden Probleme zu treffen, hat Tibet mit Unterst�tzung der Zentral regierung einen Plan f�r eine gro� angelegte Durchf�hrung des �kologischen Aufbaus und Umweltschutzes ausgearbeitet und 2001 bereits mit dessen Ausf�hrung begonnen. Von jetzt an bis Mitte dieses Jahrhunderts werden mehr als 22 Milliarden Yuan in den Bau von �ber 160 Projekten in den Schutz des �kosystems und der Umwelt investiert, um eine kontinuierliche Verbesserung des �kosystems und der Umwelt in Tibet zu f�rdern. Zweifelsohne wird die tibetische Bev�lkerung im Verlauf der k�nftigen Entwicklung eine noch sch�nere Umwelt schaffen und ein noch besseres Leben f�hren. |
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