Taiwan
    Alle Fakten und Gesetze betreffs Taiwan beweisen, da� Taiwan ein unabtrennbarer Bestandteil des chinesischen Territoriums ist. Im April 1895 zwang Japan, nachdem es Taiwan mit Gewalt besetzt hatte, durch einen Aggressionskrieg das Qing-Regime, einen ungleichen Vertrag zu schlie�en. Im Juli 1937 startete Japan erneut einen allseitigen Aggressionskrieg gegen China. Im Dezember 1941 gab die chinesische Regierung �Chinas Kriegserkl�rung gegen Japan" bekannt und k�ndigte an, alle Konventionen, Abkommen und Vertr�ge, einschlie�lich des Chinesisch-japanischen Vertrags von 1895, zu annullieren und Taiwan wiederzugewinnen. Im Dezember 1943 ver�ffentlichten China, die USA und Gro�britannien die �Kairo-Deklaration", in der Japan aufgefordert wurde, die von ihm okkupierten Territorien, einschlie�lich Nordostchinas, Taiwans und der Penghu-Inselgruppe, an China zur�ckzugeben. Im Jahr 1945 unterzeichneten China, die USA und Gro�britannien gemeinsam die �Potsdamer Proklamation", der sich die Sowjetunion sp�ter anschlo�, in der steht, da� �die Bedingungen der ,Kairo-Deklaration' in jedem Fall realisiert werden m�ssen." Im August des selben Jahres erkl�rte Japan seine Kapitulation und verpflichtete sich in der �Kapitulationserkl�rung Japans", allen in �der Potsdamer Proklamation festgelegten Pflichten treu nachzukommen." Am 25. Oktober 1945 gewann die chinesische Regierung Taiwan und die Penghu-Inselgruppe zur�ck und erlangte ihre Souver�nit�t �ber Taiwan wieder.

    Am 1. Oktober 1949 erkl�rte die Zentrale Volksregierung die Gr�ndung der Volksrepublik China. Sie ersetzte die Regierung der Republik China und wurde zur einzig legitimen Regierung und einzig legitimen Vertretung Chinas in der Welt, womit der historischen Stellung der Republik China ein Ende gesetzt wurde. Die Ersetzung der alten Macht durch die neue geschah unter dem Umstand, da� die v�lkerrechtliche K�rperschaft keine Ver�nderungen erfuhr, daher stand eine Ab�nderung der Souver�nit�t und des Territoriums Chinas nicht zur Debatte. Selbstverst�ndlich genie�t die Regierung der VR China voll und ganz das Recht, Souver�nit�t �ber China, einschlie�lich der Souver�nit�t �ber Taiwan, auszu�ben.

    Seitdem das Kuomintang-Regime nach Taiwan geflohen ist, beh�lt es zwar weiter Bezeichnungen wie �Republik China" und �die Regierung der Republik China" bei, hat aber v�llig das Recht verloren, im Namen Chinas die staatliche Souver�nit�t auszu�ben. In der Tat ist es stets nur eine lokale Beh�rde auf chinesischem Territorium.

   
Nach 1949 erkannte die Taiwan-Beh�rde an die 40 Jahre lang zwar die legitime Stellung der Regierung der VR China, ganz China zu vertreten, nicht an, hielt aber an dem Standpunkt, da� Taiwan ein Bestandteil Chinas ist und da� es nur ein China gibt, fest und trat gegen die Schaffung von �zwei China" und der �Unabh�ngigkeit Taiwans" ein. Dies bedeutet, da� innerhalb einer recht langen Zeitperiode unter den Chinesen auf beiden Seiten der Taiwan-Stra�e die gemeinsame Erkenntnis bestand, da� es nur ein China gibt und da� Taiwan ein Bestandteil des chinesischen Territoriums ist.

    Da die chinesische Regierung resolut an ihrem gerechten Standpunkt des Ein-China-Prinzips und weiteren vern�nftigen Positionen festh�lt, hat sie das Verst�ndnis und die Unterst�tzung von immer mehr L�ndern und Weltorganisationen gewonnen, und das �Ein-China"-Prinzip ist allm�hlich von der internationalen Gemeinschaft anerkannt worden. Auf der 26. UNO-Vollversammlung im Oktober 1971 wurden nach Annahme der Resolution Nr. 2758 die Delegierten der Taiwan-Beh�rde aus der UNO ausgeschlossen, w�hrend die Sitze und alle legitimen Rechte der Regierung der VR China in der UNO wiederhergestellt wurden. Im September 1972 unterzeichneten China und Japan eine gemeinsame Erkl�rung und verk�ndeten die Aufnahme ihrer diplomatischen Beziehungen. Japan versprach dabei, die Regierung der VR China als die einzig legitime Regierung Chinas anzuerkennen, den Standpunkt Chinas, da� Taiwan ein unabtrennbarer Bestandteil des Territoriums der VR China ist, in vollem Ma�e zu akzeptieren und zu respektieren und konsequent am im Paragraphen 8 der �Potsdamer Proklamation" verankerten Standpunkt festzuhalten. Im Dezember 1978 ver�ffentlichten China und die USA ein Kommuniqu� �ber die Aufnahme von diplomatischen Beziehungen, in dem die USA die �Regierung der VR China als die einzig legitime Regierung Chinas anerkennen" und �den Standpunkt Chinas, da� es nur ein China gibt und da� Taiwan ein Teil Chinas ist, respektieren". Mittlerweile erkennen alle L�nder, die mit China diplomatische Beziehungen aufgenommen haben, das �Ein-China"-Prinzip an und haben sich verpflichtet, im Rahmen des �Ein-China"-Prinzips ihre Beziehungen zu Taiwan zu handhaben.

    Das �Ein China"-Prinzip: Grundlage und    Voraussetzung f�r die Verwirklichung der     friedlichen Wiedervereinigung

    
Das �Ein China"-Prinzip ist die Grundlage der Politik der chinesischen Regierung gegen�ber Taiwan. Auf Initiative des Genossen Deng Xiaoping verfolgt die chinesische Regierung seit dem Jahr 1979 die Richtlinie der friedlichen Wiedervereinigung. Das wissenschaftliche Konzept �Ein Land, zwei Systeme", auf dessen Grundlage die wesentlichen Punkte der Richtlinie �friedliche Wiedervereinigung, ein Land, zwei Systeme" festgelegt wurden, hat allm�hlich Gestalt angenommen, Die Angelpunkte dieser Grundlinie und diesbez�glicher politischer Ma�nahmen sind: Eine friedliche Wiedervereinigung anstreben, ohne das Aufgeben der Anwendung von Waffengewalt zu versprechen; den Personenverkehr und den Wirtschafts- und Kulturaustausch zwischen den beiden Seiten der Taiwan-Stra�e f�rdern, um m�glichst fr�he Post-, Flug- und Schiffsverbindungen und den direkten Handel zu verwirklichen; durch Friedensgespr�che die Wiedervereinigung realisieren und unter der Voraussetzung des �Ein-China"-Prinzipes alle Fragen diskutieren; nach der Wiedervereinigung wird das Konzept �Ein Land, zwei Systeme" praktiziert, d. h. auf dem chinesischen Festland wird das sozialistische System weiter konsequent durchgef�hrt, w�hrend auf Taiwan sein kapitalistisches System langfristig unver�ndert bleibt; nach der Wiedervereinigung genie�t Taiwan einen hohen Grad an Autonomie, und die Zentralregierung entsendet keine Truppen und kein Verwaltungspersonal nach Taiwan; die Taiwan-Frage ist eine interne Angelegenheit Chinas, so soll sich deren L�sung auf die eigene Kraft der Chinesen, ohne die Intervention ausl�ndischer Kr�fte, st�tzen. Bei den o. g. politischen Richtlinien und Ma�nahmen handelt es sich um das Festhalten am wesentlichen Standpunkt und Geist des �Ein-China"-Prinzips und den Respekt vor dem Wunsch der Landsleute auf Taiwan, Herren des Landes zu sein und Taiwan selber zu regieren. Staatspr�sident Jiang Zemin wies in seinem Acht Punkte-Vorschlag �ber die Entwicklung der Beziehungen zwischen den beiden Seiten der Taiwan-Stra�e und die F�rderung des Prozesses der friedlichen Wiedervereinigung des Mutterlandes im Januar 1995 klar darauf hin: �Am ,Ein-China'-Prinzip festzuhalten, ist die Grundlage und Voraussetzung f�r die Verwirklichung der friedlichen Wiedervereinigung."

    Um die friedliche Wiedervereinigung zu realisieren, hat die chinesische Regierung eine Reihe von aktiven politischen Richtlinien und Ma�nahmen getroffen, was die Entwicklung der Beziehungen zwischen den beiden Seiten der Taiwan-Stra�e allseitig vorangetrieben hat. Von Ende 1987, als die Abkapselungslage �ber die Taiwan-Stra�e beendet wurde, bis Ende 1999 erreichte die Zahl der Landsleute aus Taiwan, die zum Verwandtenbesuch, zur Besichtigung und zum Austausch aufs Festland kamen, 16 Mio.. Das indirekte Handelsvolumen betrug �ber 160 Mrd. US-Dollar, die vertraglich vereinbarten Investitionen und die tats�chlich eingesetzten Investitionen der taiwanesischen Gesch�ftsleute auf dem Festland �bertrafen 44 bzw. 24 Mrd. US-Dollar. Bei den Post- und Telekom-Verbindungen wurden beachtliche Fortschritte gemacht, w�hrend die Schiffahrts- und Flugverbindungen zwischen den beiden Seiten der Meeresstra�e ebenfalls teilweise Fortschritte erfuhren. Der NVK und dessen St�ndiger Ausschu�, der Staatsrat und lokale Regierungen haben eine Reihe von Gesetzen und gesetzlichen Verordnungen ausgearbeitet, um im Rahmen des Gesetzes die gerechtfertigten Rechte und Interessen taiwanesischer Landsleute zu sch�tzen. Um durch Verhandlungen die beim Personenverkehr zwischen den beiden Seiten der Taiwan-Stra�e aufgetauchten Probleme angemessen und sorgsam zu l�sen, erzielten die Gesellschaft des Festlandes f�r die Beziehungen zwischen den beiden Seiten der Taiwan-Stra�e (ARATS) und die taiwanesische Stiftung f�r den Austausch �ber die Meeresstra�e von Taiwan (SEF) in ihren Routinegespr�chen einen m�ndlichen Konsens, da� beide Seiten der Taiwan-Stra�e am �Ein-China"-Prinzip festhalten sollen. Auf dieser Grundlage hielten die ARATS- und SEF-F�hrer im April 1993 erfolgreich das �Wang-Koo-Treffen" ab und unterzeichneten dabei einige Vereinbarungen, die den Schutz der legitimen Rechte und Interessen der Landsleute auf beiden Seiten der Taiwan-Stra�e betreffen. Im Oktober 1998 trafen sich die ARATS- und SEF-F�hrer in Shanghai und fingen dort mit dem politischen Dialog zwischen den beiden Seiten der Meeresstra�e von Taiwan an. Die Verhandlungen zwischen der ARATS und der SEF fanden auf gleichberechtigter Stellung statt. Die Praxis hat bewiesen, da� es vollkommen realistisch ist, auf der Basis des �Ein-China"-Prinzips eine geeignete Methode f�r gleichberechtigte Verhandlungen zwischen den beiden Seiten der Taiwan-Stra�e zu finden.

    
Um die friedliche Wiedervereinigung zu realisieren, hat die chinesische Regierung wiederholt appelliert, auf der Basis des �Ein-China"-Prinzips gleichberechtigte Verhandlungen zwischen den beiden Seiten der Taiwan-Stra�e zu f�hren. Unter Ber�cksichtigung der politischen Realit�t auf Taiwan und der Forderung der Taiwan-Beh�rde, einen gleichberechtigten Verhandlungsstatus zu haben, hat die chinesische Regierung viele Vorschl�ge, u. a. auf der Gleichheit beruhende Verhandlungen zwischen der Kommunistischen Partei und der Kuomintang und Verhandlungen, an denen repr�sentative Pers�nlichkeiten aus allen Parteien und Organisationen auf Taiwan teilnehmen k�nnen, abzuhalten, gemacht und niemals von �Verhandlungen zwischen der Zentralregierung und der Lokalregierung" gesprochen. Die chinesische Regierung hat ferner vorgeschlagen, zuerst mit Dialogen, einschlie�lich eines politischen Dialogs, anzufangen, die dann allm�hlich zu Konsultationen �ber den Proze� der politischen Verhandlungen �bergehen und Fragen wie den Namen, die Themen und Modi der offiziellen Verhandlungen l�sen k�nnten, so da� schlie�lich effiziente politische Verhandlungen gef�hrt w�rden. Die politischen Verhandlungen k�nnen in verschiedenen Schritten erfolgen: Beim ersten Schritt sollte man zuerst dar�ber verhandeln, wie im Rahmen des �Ein-China"-Prinzips die Feindseligkeiten zwischen den beiden Seiten der Taiwan-Stra�e formell beendet werden und dann Vereinbarungen erzielen, um gemeinsam die Souver�nit�t und territoriale Integrit�t Chinas zu wahren und Pl�ne f�r die zuk�nftige Entwicklung der Beziehungen zwischen den beiden Seiten der Taiwan-Stra�e auszuarbeiten. Im Januar 1998 stellte die chinesische Regierung, um die politische Grundlage zu schaffen bzw. zu erweitern, eindeutig fest, da� vor der Wiedervereinigung bei der Handhabung der Angelegenheiten betreffs der Beziehungen zwischen den beiden Seiten der Taiwan-Stra�e, insbesondere in den Verhandlungen, das �Ein-China"-Prinzip strikt einzuhalten sei, d. h. es gibt auf der Welt nur ein China, Taiwan ist ein Bestandteil Chinas und die Souver�nit�t und territoriale Integrit�t sind nicht trennbar. Die chinesische Regierung hofft, da� beide Seiten sich auf der Basis des �Ein-China"-Prinzips gleichberechtigt miteinander konsultieren und gemeinsam �ber die Wiedervereinigung des Mutterlandes diskutieren.

    Lee Teng-hui -- Hauptvertreter der     separatistischen Kr�fte

    Im Jahr 1988 begann Lee Teng-hui, das Amt als F�hrer der Taiwan-Beh�rde zu bekleiden. Damals bekannte er sich mehrmals in der �ffentlichkeit dazu, da� die grundlegende Politik der Taiwan-Beh�rde die �Ein-China"-Politik und nicht eine �Zwei-China"-Politik sei; er sagte: �Wir sind stets daf�r gewesen, da� China wiedervereinigt werden soll, und haben am ,Ein-China'-Politik festgehalten." Anfang der 90er Jahre begann er jedoch, der �Ein China"-Politik Schritt f�r Schritt zuwiderzulaufen: Er propagiert �zwei Regierungen" und �zwei gleichberechtigte politische Gebilde". Er sagte, da� Taiwan bereits ein souver�ner und unabh�ngiger Staat sei, und da� es eine �Republik China auf Taiwan" und eine �Volksrepublik China auf dem Festland" gebe. Damit brach er seine Worte und behauptete schamlos, da� er niemals von �einem China" gesprochen h�tte. Au�erdem unterst�tzte er die Spalterkr�fte, die die �Unabh�ngigkeit Taiwans" bef�rworten, und deren separatistischen Aktivit�ten und lie�en ihnen freie Hand, so da� die Kr�fte f�r die �Unabh�ngigkeit Taiwans" sich rasch entwickelt und sich ideologische Tendenzen zur �Unabh�ngigkeit Taiwans" ausgebreitet haben. Unter der Anleitung von Lee Teng-hui hat die Taiwan-Beh�rde eine Reihe von konkreten separatistischen Schritten getan. In bezug auf das Regierungssystem versuchte die Taiwan-Beh�rde, durch die sogenannte �Reform der konstitutionellen Regierungsform" Taiwan in ein �unabh�ngiges politisches Gebilde" umzur�sten, um den Erfordernissen der Schaffung von �zwei China" gerecht zu werden. Was die ausw�rtigen Beziehungen anbelangt, unternahm sie unerm�dliche Anstrengungen zur �Ausweitung ihres internationalen Existenzraums", um �zwei China" zu schaffen. Auf milit�rischem Gebiet kaufte sie gro�e Mengen moderner Waffen vom Ausland und bem�hte sich, dem TMD-System beizutreten, um in versteckter Weise ein Milit�rb�ndnis mit den USA und Japan einzugehen. In den Bereichen Ideologie und Kultur versuchte sie, das Bewu�tsein der taiwanesischen Landsleute, insbesondere der jungen Generation, daf�r, Chinesen zu sein, zu verwischen und deren Identit�t mit dem Mutterland zu zerst�ren, deren Mi�verst�ndnis und Entfremdung vom Mutterland anzustiften und die ideologische und kulturelle Verbundenheit zwischen den Landsleuten auf beiden Seiten der Taiwan-Stra�e abzubrechen. 1999 beschleunigte Lee Teng-hui seine Spalteraktivit�ten. Im Mai gab er sein Buch �Taiwans Position" heraus, in dem er propagierte, China in sieben Gebiete, jeweils mit �voller Autonomie", einzuteilen. Am 9. Juli beschrieb er die Beziehungen zwischen den beiden Seiten der Taiwan-Stra�e entstellt mit �zwischenstaatlichen Beziehungen, bzw. mit zumindest einer besonderen Staat-zu-Staat-Beziehung", mit dem Versuch, den Status quo, da� Taiwan ein Bestandteil Chinas ist, von Grund auf zu ver�ndern, die Beziehungen zwischen beiden Seiten, insbesondere die Grundlage des politischen Dialogs und der Verhandlungen zwischen den beiden Seiten, zu beeintr�chtigen und die Basis der friedlichen Wiederverwinigung zu zerst�ren. Lee Teng-hui ist bereits zum Hauptvertreter der separatistischen Kr�fte Taiwans, Saboteur der Sicherheit zwischen den beiden Seiten der Taiwan-Stra�e, Hindernis in den Beziehungen zwischen China und den USA sowie Problemmacher f�r den Frieden und die Stabilit�t in der asiatisch-pazifischen Region geworden.

    Entschieden die Wiedervereinigung des     Mutterlandes realisieren

    Nachdem Lee Teng-hui im Juni 1995 in sogenannter �pers�nlicher Eigenschaft" die USA besucht hatte, entfaltete die chinesische Regierung resolut Kampagnen gegen die Abspaltung und die �Unabh�ngigkeit Taiwans". Angesichts der Taktik der amerikanischen Regierung, Lee Teng-hui den USA-Besuch zu erlauben, wodurch sie ihr Versprechen in den drei gemeinsamen Kommuniqu�s gebrochen und die Souver�nit�t Chinas ernsthaft verletzt hat, hat die chinesische Regierung starken Protest erhoben und ernste Unterredungen mit den USA gef�hrt. Dieses Vorgehen hat die feste Entschlossenheit und die F�higkeit der chinesischen Regierung und des chinesischen Volkes, die staatliche Souver�nit�t und territoriale Integrit�t zu verteidigen, demonstriert und einen bedeutenden und tiefgreifenden Einflu� ausge�bt. Die Landsleute auf Taiwan haben die gravierende Gef�hrdung durch die Verfolgung der �Unabh�ngigkeit Taiwans" verst�rkt zur Kenntnis genommen, und den separatistischen Aktivit�ten Lee Teng-huis in der Welt sind schwere Schl�ge versetzt worden. Angesichts dieser Lage hat ein Teil der Kr�fte f�r die �Unabh�ngigkeit Taiwans" gezwungenerweise einige �u�erst radikale Spaltungsideen aufgegeben, die internationale Gemeinschaft hat ebenfalls die Notwendigkeit des Festhaltens am �Ein-China"-Prinzip deutlicher zur Kenntnis genommen. Die amerikanische Regierung hat sich unmi�verst�ndlich verpflichtet, die �Unabh�ngigkeit Taiwans", �zwei China" oder �ein China, ein Taiwan" nicht zu unterst�tzen (Drei Nicht-Versprechen) und Taiwan nicht zu unterst�tzen, jeglicher internationalen Organisation souver�ner Staaten beizutreten.

    Seitdem Lee Teng-hui seine �Zwei-Staaten-Theorie" aufgestellt hat, haben die chinesische Regierung und das chinesische Volk mit fester Entschlossenheit dagegen gek�mpft. Angesichts des Versuchs der Aktivit�ten der taiwanesischen Spalterkr�fte, in sogenannten gesetzlichen Formen die �Zwei-Staaten-Theorie" umzusetzen, wiesen die zust�ndigen Abteilungen der chinesischen Regierung deutlich darauf hin, da� dies ein ernsthafter und gef�hrlicher Schritt zur Spaltung des Mutterlandes und eine �u�erst gro�e Herausforderung f�r die friedliche Wiedervereinigung sei. Falls dieser Versuch gelinge, w�rde die friedliche Wiedervereinigung Chinas unm�glich sein. In diesem Kampf haben die Chinesen sowohl im Inland als auch in �bersee einstimmig die �Zwei-Staaten-Theorie" verurteilt, und die meisten L�nder der Welt haben aufs neue die �Ein-China"-Politik bekr�ftigt. Die amerikanische Regierung wiederholte ebenfalls ihr Festhalten an der �Ein-China"-Politik und ihre �Drei Nicht-Versprechen". Unter diesem Druck ist die Taiwan-Beh�rde zur �u�erung gezwungen, ihre �Verfassung" und ihre �Gesetze" nicht gem�� der �Zwei-Staaten-Theorie"abzu�ndern. Aber nach wie vor versuchte sie, in Form der sogenannten Verfassungskonstituierung, Verfassungsab�nderung, Verfassungsauslegung oder Gesetzgebung Taiwan unter dem Namen �Republik China" �gesetzlich" von China abzutrennen.

    Man mu� besonders davor auf der Hut sein, da� die separatistischen Kr�fte Taiwans stets die destruktive Absicht verfolgen, die chinesisch-amerikanischen Beziehungen zu zerst�ren und zwischen diesen Widerspr�che und Konfrontationen anzustiften, um ihre Spaltungsversuche erfolgreich zu verwirklichen.

    Zum Vorantreiben der Beziehungen zwischen den beiden Seiten der Taiwan-Stra�e hat das chinesische Festland innerhalb von knapp zwei Monaten des Jahres 2000 drei wichtige Dokumente, n�mlich die Ansprache von Staatspr�sident Jiang Zemin auf der Teeparty zur Neujahrsfeier des Landeskomitees der Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes, die Rede des stellvertretenden Ministerpr�sidenten Qian Qichen am 28. Januar und das Wei�buch des B�ros des Staatsrats f�r die Angelegenheiten Taiwans und des Presseamts des Staatsrats ver�ffentlicht, die ein starkes Echo auf Taiwan und in der internationalen Gemeinschaft fanden und die breite Aufmerksamkeit der Medien hervorriefen. Diese drei wichtigen Dokumente haben klar und deutlicher die folgenden Informationen wiedergegeben: Die chinesische Regierung h�lt an der wesentlichen Richtlinie �friedliche Wiedervereinigung, ein Land, zwei Systeme" fest, f�hrt weiter den Acht-Punkte-Vorschlag von Staatspr�sident Jiang Zemin zur Entwicklung der Beziehungen zwischen den beiden Seiten der Taiwan-Stra�e und zur F�rderung eines friedlichen Wiedervereinigungsprozesses des Mutterlandes durch und tut weiter ihr Bestes, um die friedliche Wiedervereinigung zu erlangen. Zugleich wird China entschieden seine staatliche Einheit, Souver�nit�t und territoriale Integrit�t verteidigen und auf keinen Fall dulden, Taiwan, von welcher Kraft und in welcher Form auch immer, von China abzutrennen.

    Jiang betonte in seiner Ansprache: �Wir setzen unsere Hoffnung auf die Taiwan-Beh�rde, noch mehr Hoffnung setzen wir auf die Bev�lkerung Taiwans". Er rief wiederholt auf, Dialoge und Verhandlungen auf der Basis des �Ein China"-Prinzips zu f�hren, falls die erforderlichen Bedingungen vorhanden seien.

    Der stellvertretende Ministerpr�sident Qian Qichen hat in seiner Rede den Inhalt, da� �alle Fragen diskutiert werden k�nnen", veranschaulicht und wies darauf hin, da� man �ber die offizielle Beendigung der Feindschaft, �ber die direkten Post-, Flug- bzw. Schiffahrts- und Handelsverbindungen, wovon die Landsleute auf beiden Seiten der Taiwan-Stra�e lange getr�umt haben, �ber die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zwischen den beiden Seiten nach dem WTO-Beitritt Chinas bzw. die diesbez�glichen Beziehungen, �ber einen dem Status Taiwans geeigneten Spielraum f�r Wirtschaft, Kultur und soziale Aktivit�ten in der Weltarena und �ber die politische Stellung der Taiwan-Beh�rde diskutieren k�nne. Dies zeigt, da� das Festland sich stets �ber die zuk�nftigen Dialoge und Verhandlungen zwischen den beiden Seiten Gedanken macht und sich bem�ht, m�glichst viele im Interesse des taiwanesischen Volkes und der Taiwan-Beh�rde liegende Punkte in der Verhandlungsagenda aufzulisten. Die festl�ndische Seite ist gewillt, auf der Basis des �Ein China"-Prinzips ihre Dialoge und Verhandlungen mit Taiwan wiederaufzunehmen, wenn die notwendigen Bedingungen vorhanden sind.

    Am 21. Februar ver�ffentlichten das B�ro des Staatsrats f�r die Angelegenheiten Taiwans und das Presseamt des Staatsrats das Wei�buch mit dem Titel �Das ,Ein China'-Prinzip und die Taiwan-Frage". Hierbei handelt es sich um ein weiteres wichtiges Dokument nach dem Wei�buch �Die Taiwan-Frage und die Wiedervereinigung Chinas" vom August 1993, das die internationale Gemeinschaft �ber Chinas Standpunkt und Politik, am �Ein China"-Prinzip festzuhalten, informiert. Das Wei�buch legte die Tatsache und die gesetzliche Grundlage des �Ein China"-Prinzips dar, erl�uterte systematisch und allseitig die Position und Politik der chinesischen Regierung, das �Ein China"-Prinzip einzuhalten, widerlegte die verschiedenen Vorw�nde der taiwanesischen separatistischen Kr�fte f�r ihre �Zwei-Staaten-Theorie" und bekr�ftigte aufs neue den konsequenten Standpunkt Chinas, in internationalen Angelegenheiten das �Ein China"-Prinzip zu befolgen.

    Ministerpr�sident Zhu Rongji betonte in seinem T�tigkeitsbericht der Regierung auf der Er�ffnungszeremonie der 3. Tagung des 9. NVK, gegen�ber den schwerwiegenden Spalteraktivit�ten, die die Souver�nit�t und territoriale Integrit�t verletzten und die �Zwei-Staaten-Theorie" und die �Unabh�ngigkeit" verbreiten, werde die chinesische Regierung auf keinen Fall unt�tig dasitzen und keine Reaktion zeigen. Auf einer Pressekonferenz dieses NVK wies Zhu darauf hin, die Wahlen auf Taiwan seien lokale Wahlen und daher eine Angelegenheit der Taiwanesen selbst, und die chinesische Regierung werde sich dort nicht einmischen. Dennoch hat er eindeutig klar gemacht, da�, ganz gleich, wer an die Macht kommt, Taiwan niemals gestattet werde, sich unabh�ngig zu erkl�ren. Und die Unabh�ngigkeit Taiwans, in welcher Form auch immer, sei unakzeptabel. Dies sei die Grundsatzlinie und ebenfalls der Wille von 1,25 Mrd. Chinesen. Die konstante Politik Chinas f�r die L�sung der Taiwan-Frage sei die �friedliche Wiedervereinigung und ein Land, zwei Systeme". Dennoch werde China die M�glichkeit eines milit�rischen Einsatzes niemals ausschlie�en. Wer auch immer f�r ein China eintrete, werde die Unerst�tzung der chinesischen Regierung erhalten. Beide Seiten k�nnten miteinander reden, und die Gespr�che k�nnten alles umfassen, wobei Zugest�ndnisse nicht ausbleiben w�rden. Wer auch immer die Unabh�ngigkeit Taiwans verfolge, werde kein gutes Ende nehmen.

    Wahlen auf Taiwan

    Die Wahlen auf Taiwan gingen am Abend des 18. M�rz 2000 zu Ende, und der Kandidat der Demokratischen Fortschrittspartei, Chen Shui-bian, gewann mit 39,3% der Stimmen die Wahl, w�hrend der unabh�ngige Kandidat Song Chu-yu und der Kandidat der Kuomintang Lian Zhan 36,84% bzw. 23,1% der Stimmen erhielten. Das B�ro beim ZK der KP Chinas f�r die Angelegenheiten Taiwans und das B�ro des Staatsrats f�r die Angelegenheiten Taiwans gaben am selben Abend eine Erkl�rung ab, in der es hie�, da� es auf der Welt nur ein China gebe und Taiwan ein unabtrennbarer Bestandteil des chinesischen Territoriums sei. Die Wahlen auf Taiwan und deren Ergebnis k�nnten die Tatsache, da� Taiwan zu China geh�rt, nicht �ndern.

    In der Erkl�rung wurde darauf hingewiesen, da� einer friedlichen Wiedervereinigung das �Ein China"-Prinzip zugrunde liege. Die Unabh�ngigkeit Taiwans, in welcher Form auch immer, sei absolut nicht zu dulden. China werde die neuen F�hrer Taiwans nicht nur nach ihren Worten, sondern auch nach ihren Taten beurteilen. Es werde abwarten und mit Aufmerksamkeit verfolgen, wohin die neuen F�hrer die Beziehungen zwischen den beiden Seiten der Taiwan-Stra�e f�hren werden.

    Die Erkl�rung sagte weiter, China wolle mit allen Parteien, Organisationen und Pers�nlichkeiten Taiwans, die das �Ein China"-Prinzip bef�rworten, Meinungen �ber die Beziehungen zwischen den beiden Seiten und �ber die friedliche Wiedervereinigung auszutauschen. Die Festland-Seite rufe alle Landsleute auf Taiwan auf, sich mit ihr zusammen um die Wahrung der staatlichen Souver�nit�t und territorialen Integrit�t, um den Schutz der grundlegenden Interessen der chinesischen Nation und die Erf�llung des gro�en Werkes der vollst�ndigen Wiedervereinigung des Mutterlandes zu bem�hen.

    Nachdem die Kuomintang beim F�hrerwechsel am 18. M�rz auf Taiwan eine gro�e Niederlage erlitten hatte, wurden die Aufrufe zum R�cktritt Lee Teng-huis auf der Insel immer lauter. Es gab ununterbrochene Massenprotestbewegungen, die sich von au�erhalb des Hauptquartiers des ZK der Kuomintang auf die ganze Insel und weiter ins Ausland ausdehnten. Unter dem gro�en Druck erkl�rte Lee Teng-hui am Vormittag des 24. M�rz seinen R�cktritt aus dem Amt als Kuomintang-Vorsitzender. Lees R�cktritt wurde von lautem Applaus der Massen, die sich sieben Tage lang vor dem Hauptquartier des ZK der Kuomintang versammelt und Lees R�cktritt gefordert hatten, begr��t.