Bev�lkerung, Nationalit�ten
und Sprachen
    China ist das meistbev�lkerte Land der Erde. Bis Ende 1999 z�hlte die chinesische Bev�lkerung 1,25909 Mrd. Menschen, womit sie etwa 22% der Weltbev�lkerung ausmachte.

    China z�hlt zu den L�ndern der Welt, die eine verh�ltnism��ig hohe Bev�lkerungsdichte aufweisen. Aber die Bev�lkerung verteilt sich ungleichm��ig �ber das Land. Von den 31 Provinzen, regierungsunmittelbaren St�dten bzw. autonomen Gebieten haben die K�stengebiete eine Bev�lkerungsdichte von 320,6 Ew. pro qkm, die Gebiete im Landesinnern weisen eine Dichte von 71,4 Ew. pro qkm auf, davon sind Tibet, Qinghai, Xinjiang, Gansu, Ningxia und die Innere Mongolei mit nur 11,8 Ew. pro qkm bev�lkert.

    Das Bildungsniveau des chinesischen Volkes hat sich best�ndig erh�ht. 1949 waren etwa 80% der Gesamtbev�lkerung Analphabeten. Bei den Volksz�hlungen im Jahr 1964 war ihr Anteil an der Gesamtbev�lkerung auf 38% gesunken. 1997 betrug der Anteil der Analphabeten unter Jugendlichen und Erwachsenen nur noch 5,5%. Dank der unabl�ssigen Kontrolle �ber das Bev�lkerungswachstum und der Durchf�hrung der Familienplanungspolitik, einer grundlegenden Staatspolitik, fiel die nat�rliche Bev�lkerungszuwachsrate kontinuierlich. 1999 wurden im ganzen Land 19,09 Mio. Menschen geboren, w�hrend 8,1 Mio. Menschen starben. Die Geburten- und die Sterblichkeitsziffer betrugen 15,23� bzw. 6,46�. Im ganzen Jahr nahm die Bev�lkerungszahl um 10,99 Mio. Menschen zu, und die nat�rliche Bev�lkerungszuwachsrate betrug 8,77�, eine Abnahme um 0,76� gegen�ber 1998. 1999 lebten 388,92 Mio. Menschen (30,9% der Gesamtbev�lkerung) in St�dten und Ortschaften, w�hrend 870,17 Mio. Menschen (69,1%) auf dem Land lebten. 25,4% der Bev�lkerung waren 0-14 Jahre alt, 67,7% 15-64 Jahre alt und 6,9% �ber 65 Jahre alt. Die Zahl der �lteren Leute betrug 86,87 Mio. Im Durchschnitt hatte jede Familie 3,58 Personen.S

    China ist ein sich aus 56 Nationalit�ten zusammensetzender Staat. Neben der Han-Nationalit�t gibt es 55 nationale Minderheiten wie die Zhuang, Hui, Uiguren, Yi, Miao, Mandschuren, Tibeter, Mongolen, Tujia, Koreaner, Dong, Yao, Bai, Hani, Kasachen, Dai, Li usw. Von den nationalen Minderheiten haben 18 eine Bev�lkerung von mehr als einer Mio. Menschen, 15 eine Bev�lkerung zwischen 100 000 und einer Mio. Menschen und die �brigen 22 eine Bev�lkerung zwischen Tausenden und Zehntausenden Menschen.

    Die Han-Nationalit�t ist in ganz China verbreitet und lebt haupts�chlich in den Einzugsgebieten des Gelben Flusses, des Jangtse und des Perlflusses und auf der Songliao-Tiefebene. Die nationalen Minderheiten bev�lkern trotz geringer Bev�lkerung 50-60% des chinesischen Territoriums. Seit langem bestehen zwischen der Han-Nationalit�t und den nationalen Minderheiten umfangreiche politische und wirtschaftliche Verbindungen und Kulturaustausch. Eine Nationalit�tenbeziehung, die auf gegenseitiger Abh�ngigkeit und gemeinsamer Entwicklung beruht, hat sich herausgebildet. Die han-chinesische Sprache ist in China die landesweit allgemein gebrauchte Sprache. Die meisten der 55 nationalen Minderheiten haben dazu jeweils ihre eigene Sprache.