Anlageinvestition

Die Anlageinvestition behielt ein rasches Wachstum bei. Dadurch, daß der Staat weiter die aktive Finanzpolitik und andere Maßnahmen für die Ankurbelung der inländischen Nachfrage durchführte, wurde die Lage des Vorjahres, in der ein großer Rückgang des Wachstumstempos zu verzeichnen war, verändert, wodurch ein beschleunigtes Wachstum der Anlageinvestitionen zustandkam. 2000 betrugen die getätigten Anlageinvestitionen 3261,9 Mrd. Yuan, eine Zunahme um 9,3% im Vergleich zu 1999. Darunter beliefen sich die Investitionen der staatlichen Wirtschaftseinheiten auf 2328,4 Mrd. Yuan, ein Plus um 9,2%; die der Kollektivwirtschaft auf 473,9 Mrd. Yuan, ein Plus um 9,2%; die von Einzelpersonen auf 459,6 Mrd. Yuan, ein Plus um 9,5%. Von den Investitionszielen her gesehen entfielen 1321,5 Mrd. Yuan auf den Investbau, ein Plus von 6,1%; 507,7 Mrd. Yuan auf die technische Erneuerung und Umgestaltung, eine Zunahme von 13,2%; 490,2 Mrd. Yuan auf die Immobilienentwicklung, ein Plus um 19,5%, und 942,5 Mrd. Yuan auf andere Wirtschaftssektoren, ein Plus um 7%.

Weitere Verbesserungen wurden in der Investitionsstruktur realisiert. Bezüglich der Basisindustrien und des Baues von infrastrukturellen Einrichtungen betrugen 2000 die Investitionen in die Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Viehzucht, Fischerei und den Wasserbau 89,3 Mrd. Yuan, ein Plus von 8% im Vergleich zu 1999; die in das Verkehrs-, Transport-, Post- und Telekommunikationswesen 539,2 Mrd. Yuan; die in die Industrie 769,9 Mrd. Yuan, eine rapide Zunahme von 9,3% und die in 6 wichtige High-Tech-Projekte in den Bereichen Informationstechnik, Biotechnik und Neumaterialien 13,1 Mrd. Yuan.

Durch die strategische Staatspolitik für die großangelegte Erschließung der Westgebiete nahmen die Investitionen in diese Region schnell zu. 2000 betrugen die Investitionen in die östlichen und zentralen Gebiete 1401,5 Mrd. Yuan bzw. 543,2 Mrd. Yuan, ein Plus von 8,3% bzw. 13,8% im Vergleich zu 1999; die in die westlichen Gebiete 394,3 Mrd. Yuan, ein Plus von 14,4%, und waren damit 6,1% bzw. 0,6% höher als die in die östlichen bzw. zentralen Gebiete.

Der Finanzdiskont und andere Vorzugsmaßnahmen förderten die beschleunigte Zunahme der Investitionen der Unternehmen in die technische Erneuerung und Umgestaltung und die Optimierung der Struktur. Der Anteil der Investitionen in die technische Erneuerung und Umgestaltung an den gesamten gesellschaftlichen Investitionen stieg von 15% 1999 auf 15,6% 2000. An den Investitionen in die technische Erneuerung und Umgestaltung stieg der Anteil zum Zweck für die Einsparung von Energie und Rohstoffen von 4,4% auf 4,9% und der Anteil zum Zweck für die Erhöhung der Qualität der Produkte von 5,8% auf 7%.

Die neu geschaffene Jahresproduktionskapazität durch den Investbau umfaßte: 15,95 Mio. t Kohle; 19,61 Mio. t Rohöl; 3,3 Mrd. Kubikmeter Erdgas; 18,84 kW Strom durch große und mittlere Generatorenaggregate; 69,31 Mio. kV-Ampere Stromtransformationsanlagen von 110 000 V aufwärts; 2000 sah ebenfalls die Inbetriebnahme von 153 km neuer Haupteisenbahnstrecke, von 662 km doppelgleisiger Eisenbahnstrecke, von 32 115 km neugebauter Landstraßen, darunter 4562 km Autobahnen, von Küstenhäfen mit einer Warenumschlagskapazität von 29,46 Mio. t, von Telefonvermittlungsanlagen mit einer Kapazität von 25,66 Mio. Anschlüssen, von 300 000 km neuen Glasfaserkabeln und von digitalen Mobiltelefonvermittlungsanlagen mit einer Kapazität von 50,99 Mio. Benutzern.


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