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| german.china.org.cn Datum: 18. 02. 2008 |
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Berichten der Nachrichtenagentur Xinhua zufolge, haben China und Laos auf der derzeit im Autonomen Bezirk Xishuangbanna der Dai-Nationalität stattfindenden Jahreskonferenz ein Abkommen zum Schutz des bedrohten Asiatischen Elefanten unterzeichnet, der seinen Lebensraum entlang des Grenzgebiets zwischen den beiden Staaten hat.
Laut der Forstwirtschaftsbehörde der Provinz Yunnan kamen die beiden Länder in den vier Punkten Vermittlung von Wissen über Tierschutz an die Landbevölkerung, Verschärfung der Kontrollen bezüglich Jagdgewehren und deren Gebrauch, Ausarbeitung einer Agenda für einen grenzübergreifenden Tierschutz und Beantragung internationaler Mittel sowie Organisation einer im kommenden Jahr in Laos stattfindenden Jahreskonferenz überein. Objekt des Tierschutzes sind Elefanten, die in Naturschutzgebieten um das Grenzgebiet heimisch sind.

Asiatische Elefanten sind durchschnittlich 3,20 Meter hoch und über 5 Tonnen schwer. In den letzten Jahren hat sich deren Zahl in China auf unter 400 Exemplare reduziert. Diese Zahl lässt das größte in Asien lebende Landsäugetier unter den Schutz der ersten Kategorie fallen.
Der Nationale Zoo in Washington spricht von weltweit insgesamt rund 30.000 Asiatischen Elefanten, die in den Wäldern Süd- und Südostasiens leben. In eher dünn besiedelten Wäldern und Feuchtgebieten verbringt das riesige Tier, das an dramatische Klimaänderungen kaum gewöhnt ist, zwischen 18 und 20 Stunden pro Tag mit der Suche nach circa 300 Kilogramm Nahrung.
Der Asiatische Elefant ist auf der "Konvention über den internationalen Handel mit gefährdeten, wildlebenden Tier- und Pflanzenarten" (CITES) gelistet. Unterzeichnet wurde dieses Abkommen im Jahr 1973 von 80 Ländern.
Quelle: Xinhua
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