| Home>Natur und Umwelt | Schriftgröße: klein mittel groß |
| german.china.org.cn Datum: 21. 02. 2008 |
Druckversion | Artikel versenden | Kommentar | Leserbrief | zu Favoriten hinzufügen | Korrektur
Im Zoo der südwestchinesischen Metropole Chongqing wurde am Dienstag damit begonnen, den Tieren Identifikationschips einzupflanzen, um so das Management zu vereinfachen. Dies ist das erste Mal, dass diese Technik in China angewendet wird.

Drei Chips von der Größe eines Nadelkopfs wurden am Dienstag in das Genick eines achtjährigen Sibirischen Tigers, einer siebenjährigen Afrikanischen Löwin und einem fünfjährigen Afrikanischen Löwen implantiert. Der Chip enthält Informationen über den Namen des Tieres, aber auch über sein Alter, Geschlecht, Rasse, Geburtsort und Geburtsdatum, sowie Bluttyp und DNA.
Die Chips verwenden ein 64-bit binäres System und senden Radiowellen aus. Ähnliche Geräte werden weltweit auch in diversen anderen Zoos verwendet, um Tiere zu identifizieren und zu verwalten, sagt Yin Yuzhong, Direktor des Zoos. "Mit diesem Chip enthält jedes Tier neben einem einmaligen Identifikationskode auch Informationen zu seinem Heimatland und zu seiner Heimatregion. Das hilft insbesondere bei der Brutkontrolle und der Prävention von Epidemien."
Im Verlaufe des Jahres sollen 120 Tiere, die zu 20 verschiedenen Tierarten gehören, solche Chips bekommen. Der Zoo in Chongqing ist landesweit mit mehr als 4000 Tieren und über 230 Tierarten landesweit einer der größten Tiergärten.
Alle Zoos in China müssen gemäss einer neuen Bestimmung des Staatlichen Amtes für Forstwirtschaft im Verlaufe des Jahren Vertretern von 17 Tierarten Chips einpflanzen. Darunter sind Tiger, Löwen, Elefanten, Panda, Bären, Kraniche und Schwäne. Der Zoo in Beijing wird der nächste Zoo sein, der ein solches Programm verwirklicht. Geplant ist, dass er seine Tiere bereits im kommenden Monat "digitalisiert".
Beijing hat bereits im vergangen Jahr in einem Pilotprojekt Hunden ähnliche Chips eingepflanzt, um das Management seiner Hundepopulation vereinfachen und so die Tiere besser vor Tollwut schützen zu können. Diese wird auf etwa 1 Million Tiere geschätzt. Der Xicheng-Distrikt im Zentrum von Beijing, wo mehr als 10.000 Hunde registriert sind, ging dem Projekt voran, bevor es im Rest der Stadt eingeführt wurde, wie das Hunderegisteramt der Polizei erklärt.
Quelle: Xinhua
Druckversion | Artikel versenden | Kommentar | Leserbrief | zu Favoriten hinzufügen | Korrektur
| Kommentar schreiben |