Der Guanting-Stausee im Kreis Yanqing wird die chinesische Hauptstadt Beijing wieder mit Trinkwasser versorgen. Dies wurde mit einer erheblichen Verbesserung der Umweltbedingungen rund um den Stausee begründet. Allein im vergangenen Jahr war eine mehr als 330 Hektar große Fläche in der Nähe des Guanting-Stausees aufgeforstet worden. In diesem Jahr will der Kreis Yanqing seinen Einsatz in diesem Bereich weiter erhöhen und die Verbesserung der Umweltbedingungen voranbringen. Der Guanting-Stausee war im Jahr 1954 gebaut worden und der erste große Stausee, der nach der Gründung der Volksrepublik China im Jahr 1949 entstand. Er kann bis zu 4,2 Milliarden Kubikmeter Wasser aufnehmen. Im Jahr 1997 war die Versorgung Beijings mit Wasser aus dem Stausee wegen starker Verschmutzung eingestellt worden.