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Polizei: Es war ein Unfall, dass der Tiger den Mann fraß

german.china.org.cn          Datum: 07. 04. 2008

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Die Polizei in der nordostchinesischen Provinz Heilongjiang sagte, dass es sich lediglich als "ein Unfall" herausgestellt habe, dass ein Mann im Zoo von einem Tiger aufgegessen wurde. Sie stellte außerdem fest, dass das Opfer, welches schon früher mentale Probleme hatte, über die Absperrung ins Gehege geklettert sei.

Der Tod vom 37-jährigen Zhang Yachun auf Harbin war bereits im Vorfeld der Untersuchungen als ein Unfall beschrieben worden, sagt Ren Xing, der Chef der Polizeistation in Harbins North Forest Zoo.

Sowohl Polizei wie auch der Zoo bestätigten vergangene Woche, dass sich bei einer DNA-Untersuchung herausgestellt hatte, dass die von der Familie Zhang zur Verfügung gestellte Blutprobe und die im Zoo gefundenen Beinknochen- und Schädelreste konsistent seien.

Zhang arbeitete in der Fabrik. Am Morgen des 24. März hat er seine Wohnung verlassen und wurde seither nicht mehr gesehen. Seine Eltern glaubten, dass er zur Arbeit gegangen sei. Zhang, der als introvertiert galt, litt an Schizoprenie.

Nach einem Ausflug in den North Forest Zoo entdeckte er seine Faszination für die großen Raubkatzen, sagte Zhangs Familie. Laut Angabe der Zoo-Webseite habe der Tierpark eine Waldfläche von 40.000 Quadratmetern für seine Wildtiere, die auch Löwen, Leoparden und Tiger umfassen.

Der Wald ist bloß mit einem Maschendrahtzaun umgeben, über den man leicht klettern kann, stellte der Untersuchungsbericht der Polizei fest. Allerdings seien Schilder am Zaun aufgehängt, welche es verbieten, über den Zaun zu klettern. Die Untersuchungsbehörde entdeckte am Zaun Beweise, dass jemand über die Absperrung geklettert sei. Sie vermutet, dass Zhang so in das Tiergehege eingedrungen sein könnte.

Der Zoo betonte indes, dass er für Zhangs Tod keine Verantwortung trage, da dieser geisteskrank war, heißt es im Bericht weiter. Trotzdem bot er der Familie Zhang eine Entschädigung von 30.000 Yuan (2721 Euro) an. Diese wies das Angebot zurück.

Quelle: Shanghai Daily

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