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01. 07. 2009 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Naturschutzgebiet des Gelben Flusses erhält erneut Vitalität

Seit der Fertigstellung des Xiaolangdi-Reservoirs hat sich durch Regulationen von Sedimenten und Wasser die Ökologie des Feuchtgebiets nahe der Flussmündung deutlich verbessert.

Chinanews zufolge hat das Xiaolangdi-Reservoir des Gelben Flusses vor zwei Wochen angefangen, zum neunten Mal Sedimente und Wasser dieses Flusses zu regulieren. Dadurch hat der Gelbe Fluss das Feuchtgebiet auf dem Delta wieder beachtlich bewässert. Da eine große Menge Süßwasser hineingeflossen war, ist eine Weidelandschaft voller Lebenskräfte im Schutzgebiet des Deltas des Gelben Flusses entstanden. Die ökologischen Effekte sind offensichtlich.

Seit der Fertigstellung des Xiaolangdi-Reservoirs hat sich durch Regulationen von Sedimenten und Wasser die ?kologie des Feuchtgebiets nahe der Flussmündung deutlich verbessert.

Seit der Fertigstellung des Xiaolangdi-Reservoirs hat sich durch Regulationen von Sedimenten und Wasser die Ökologie des Feuchtgebiets nahe der Flussmündung deutlich verbessert.

Regulation. An der Mündung des Gelben Flusses ist das größte Naturschutzgebiet des Mittel- und Unterlaufes dieses Stromes. Außerdem ist es eine wichtige Zwischenstation für Vögel, die zwischen Norden und Süden hin und her fortziehen. Feuchtgebiete werden als die Niere der Erde betrachtet und ist ein wichtiger Bestandteil des Deltas des Gelben Flusses sowie das Kerngelände des Naturschutzgebiets an der Mündung des Gelben Flusses. Unter den Einflüssen der neunfachen Regulation von Wasser und Sedimenten durch das Xiaolangdi-Reservoir sinkt das Flussbett des Abschnitts nahe der Mündung ins Meer ständig ab. Das hat zur Folge, dass der Wasserstand des Feuchtgebiets bei einer kleinen Wassermenge höher ist als der Gelbe Fluss und das Wasser des Flusses folglich schwer ins Feuchtgebiet hineinfließen kann. Infolgedessen kann die Situation vorkommen, dass der Gelbe Fluss nicht mehr abschnittsweise austrocknet, aber es dem Feuchtgebiet trotzdem an Wasser mangeln kann.

Bewässerungsmaßnahmen. 2008 hat der Ausschuss des Gelben Flusses in der Periode der Regulation von Sedimenten und Wasser sogenannte Bewässerungsmaßnahmen getroffen und insgesamt annähernd 20 Millionen Kubikmeter ins Feuchtgebiet geleitet. Somit wurde das Problem des Wassermangels des Feuchtgebiets bewältigt und die Ökologie hat sich wieder verbessert. Die Dauer der diesjährigen Regulationsperiode beträgt 18 Tage. Die maximale Durchflussmenge wird aller Voraussicht nach währenddessen 4000 Kubikmeter pro Sekunde betragen. Demzufolge wird diese Periode am längsten dauern und die größte Durchflussmenge haben. Schätzungsweise wird der Gelbe Fluss das Feuchtgebiet des Deltas mit über 20 Millionen Wasser versorgen.

Verbesserte Biodiversität. Nach Veranschlagungen von Experten hat die Fläche des Feuchtgebiets an der Mündung des Gelben Flusses jährlich um 3333 Hektar zugenommen. Dadurch ist es zum weltweit am schnellsten expandierenden Naturschutzgebiet geworden. Momentan hat sich die Schilffläche bereits auf 50.000 Hektar geklettert. 2000 Hektar von chinesischen Tamarisken bestehen seit der Anpflanzung fort. In der Naturschutzzone sind insgesamt 390 wilde Pflanzen- beziehungsweise Tierarten zu beobachten. Im Laufe der Erhöhung des Pegelstands sind rare Wassertiere wie Haarschwänze des Gelben Flusses, Halichoeres und so weiter, die einst am Rand des Aussterben waren, wieder in Massen aufgetaucht. Staatlich anerkannte rare Vogelarten, wie etwa Schwarzschnabelstörche und Mandschurenkraniche, kommen hier wieder häufig vor und vermehren sich. Die Zahl der Vogelarten in der Naturschutzzone wilder Tiere des Deltas des Gelben Flusses ist bereits auf 283 gestiegen.

Quelle: chinanews.cn

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