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28. 10. 2009 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Wasserknappheit in Jiangxi verschlimmert sich mit anhaltender Dürre

Die Menschen in der ostchinesischen Provinz Jiangxi bekommen die Folgen der anhaltenden Dürre stark zu spüren: Rund 420.000 Menschen dort leiden unter Trinkwasserknappheit.

Rund 420.000 Menschen in der ostchinesischen Provinz Jiangxi leiden mit der anhaltenden Dürre unter Trinkwasserknappheit, gaben Behörden zur Dürrebekämpfung am Montag bekannt. Vom Hauptsitz der Flut- und Dürrekontrollstelle der Provinz hieß es, 417.000 Menschen in Jiujiang, Yichun, Ji'an und weiteren Orten seien von der Wasserknappheit betroffen. Der sinkende Wasserstand im Ganjiang-Fluss bedrohe die Wasserversorgung für mehrere Städte und habe zu Engpässen beim Wassertransport geführt. Die Dürre habe Ende August wegen mangelnden Regens begonnen.

Dem Hauptsitz zufolge lag die Durchschnittstemperatur im September 2,5 Grad Celsius über dem Durchschnitt, und damit so hoch wie der Rekord von 26,7 Grad von 1963. Der bisherige Niederschlag in diesem Monat betrug nur sechs Millimeter, 90 Prozent weniger als üblich. Die Wasserstände in den Flüssen und Reservoiren sinken immer weiter. Neun Flüsse in der Provinz verzeichneten die niedrigsten Wasserstände überhaupt bislang, während viele kleine Reservoirs und Bergseen austrockneten.

Der Hauptsitz prognostiziert, dass die Dürre noch bis zum 20. November anhalten wird. Brunnen werden angelegt und Wasserwagen in die Gemeinden und Dörfer geschickt, um die Wasserknappheit zu lindern. Einige Gebiete haben versucht, künstlichen Regen zu erzeugen – wegen mangelnder Regenwolken aber wenig erfolgreich.

Quelle: Xinhua

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