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| 02. 11. 2009 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Von den schlimmsten Verschmutzungsproblemen in den Entwicklungsländern konnten zwölf behoben werden. Dies zeige, dass dies auch bei vielen anderen möglich sei, hieß es in einem Bericht, der letzte Woche veröffentlich wurde.
Die aufgeräumten Stätten, die vom atomaren Katastrophenort Tschernobyl bis hin zu den verschmutzten Straßen von Delhi reichen, wurden im vierten jährlichen Bericht über die am stärksten verschmutzten Orte der Welt aufgeführt, welchen das Institut Blacksmith aus den USA und das Grüne Kreuz aus der Schweiz gemeinsam herausgegeben haben. Im Gegensatz zu den Berichten der Vorjahre, welche die Verschmutzung eines bestimmten Ortes oder generelle Verschmutzungsprobleme betont haben, hat sich die Ausgabe von 2009 auf das Beseitigen der Verschmutzung und die Lösungswege der Probleme konzentriert.
"Zehntausende verschmutzte Stätten vergiften die Bevölkerung, die dort lebt. Eine halbe Milliarde Menschen aus der armen Ländern wird jeden Tag vergiftet", hieß es im Bericht. "Nur ein paar wenige Probleme konnten bisher gelöst werden. Aber dies ist ein Anfang, der es wert ist, gewürdigt zu werden."
Die Gruppe hatte gleich zu Beginn ihrer Untersuchung nach Erfolgsgeschichten Ausschau gehalten und stieß dabei auf nur gerade 45 Kandidaten. Auf der endgültigen Liste verblieben sogar nur noch zwölf Stätten, bei denen der Erfolg hat verifiziert werden können. "Wir reden hier über Erfolg, und diesen gab es nur an zwölf Verschmutzungsstätten", sagte Richard Fuller, Präsident des Instituts Blacksmith auf einer Pressekonferenz. "Wir haben im Westen hunderte Milliarden Dollar in die Hände genommen, um unsere eigenen Verschmutzungsprobleme zu beseitigen. Zur gleichen Zeit haben wir aber unsere Industrie ins Ausland verlagert. Das Resultat davon ist, dass wir nun die Menschen im Ausland vergiften."
Quelle: China Daily
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