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| 18. 11. 2009 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Ein gemeinsam von China und Deutschland finanziertes Projekt liefert Solar- und Dieselstrom für 10.400 Bewohner abgelegener Dörfer im Nordwesten Chinas.
Ein Solarenergieprojekt, welches gemeinsam von der chinesischen und der deutschen Regierung finanziert wird, wurde fertig gestellt. Es versorgt 56 abgelegene Dörfer im Nordwesten Chinas zum ersten Mal in der Geschichte mit Strom. Einer Stellungsnahme der Regierung der Provinz Qinghai am Dienstag zufolge bestehe des Projekt aus 56 autonom operierenden fotovoltaischen und hybriden Solar und Diesel Stromversorgungsstationen. Sie hätten zusammen eine Leistungskapazität von 1539,4 Kilowatt, davon sind 454,4 Kilowatt Solarstrom und 1085 Kilowatt aus Diesel generierter Strom. Das Projekt gibt 3680 Familien mit 10.400 Bauern und Hirten die Möglichkeit, Strom in ihrem täglichen Leben zu verwenden. Zudem werden 34 Tempel, 13 Dorfkomitees, zwei Polizeistationen, zwei Schulen und Kliniken in Hainan, Haibei, Huangnan und Yushu sowie Haixi mit Elektrizität versorgt, wie im Informationspapier steht.
Das Projekt kostete der Stellungsnahme zufolge 92,4 Millionen Yuan (9,2 Millionen Euro), davon wurden 64 Millionen Yuan von der deutschen, 28 Millionen Yuan von der Provinzregierung und 400.000 Yuan durch gratis Ausbildung von Deutschland aufgewendet. Dies sei das bis anhin größte spendenfinanzierte Projekt in der Provinz.
Quelle: Xinhua
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