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| 19. 11. 2009 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
China hat sein Ziel der Vergrößerung der Waldflächen zwei Jahre früher als geplant erreicht: Die Wälder des Landes bedecken bereits über 20 Prozent der Fläche.
Die Wälder in China sind bis vergangenes Jahr auf eine Fläche 20,36 Prozent ausgeweitet worden. Damit ist das ursprüngliche Ziel zwei Jahre früher erreicht worden, das bis 2010 eine Bedeckung durch Waldflächen von 20 Prozent vorgesehen hatte, gab die Staatliche Forstwirtschaftsbehörde (SFA) am Dienstag bekannt. Die bewaldete Fläche in China hat sich bis Ende vergangenen Jahres auf 195 Millionen Hektar ausgeweitet, sagte der Direktor der SFA, Jia Zhibang, auf einer Pressekonferenz in Beijing.

Die Zahl ist seit 2003 um 2,15 Prozentpunkte gestiegen, und damit um 20,54 Millionen Hektar. Damals hatte sie 175 Millionen Hektar betragen. Laut der SFA gilt ein Wald dann als Wald, wenn er eine mindestens ein Mu, also 0,667 Hektar, große Fläche mit einer Dichte von mindestens 20 Prozent bedeckt, wobei die Dichte am Anteil des Tageslichts gemessen wird, das durch die Bäume geblockt wird. Die Fläche künstlicher Wälder hat sich von 2004 bis 2008 um 8,43 Millionen Hektar auf 62 Millionen Hektar vergrößert, mehr als in jedem anderen Land weltweit, belegt eine auf der Konferenz veröffentlichte Erhebung.
Präsident Hu Jintao hatte auf dem Forum für Asiatisch-Pazifische Wirtschaftskooperation im September 2007 angekündigt, die Waldflächen des Landes sollten sich bis Ende 2010 auf 20 Prozent erstrecken. Jedoch habe China immer noch großen Problemen beim Waldschutz entgegengestanden, unter anderem durch illegale Abforstung, sagte Jia Zhibang. China hat auf diese Weise 8,32 Millionen Hektar Wald verloren, heißt es in der Erhebung.
Jia kündigte an, die Regierung werde die Aufforstung und den Wälderschutz weiter intensivieren, damit Hu's im September dieses Jahres gegebenes Versprechen zur Begegnung des Klimawandels eingehalten werden könne. Hu hatte auf dem UN-Klimagipfel zugesichert, dass China versuchen werde, die Waldfläche bis 2020 um 40 Millionen Hektar zu vergrößern, um die Treibhausgasemissionen besser ausgleichen zu können. "Dieses Versprechen zeigt, dass China sich seiner Verantwortung bewusst ist, dem Klimawandel zu begegnen", sagte Zhang Jianlong, stellvertretender Leiter der SFA. "Es ist mit Sicherheit kein leichtes Unterfangen für China, schließlich werden die Kosten für die Aufforstung immer höher und die Probleme bei der Anpflanzung von Bäumen auf nährstoffarmem Boden in einigen Gebieten immer größer."
Quelle: Xinhua
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