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| 22. 12. 2009 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
China und Laos haben ein Abkommen unterzeichnet, wonach beide Länder ein gemeinsames, grenzüberschreitendes Naturschutzgebiet schaffen wollen, um so besser die asiatischen Elefanten und andere gefährdete Tierarten zu schützen, sagte ein Offizieller.
Tang Zhongming, stellvertretender Direktor der staatlichen Verwaltung des Xishuangbanna Natural Reserves, sagte, dass der Park 31.300 Hektare Wald in China und 23.400 Hektare in Laos umfassen werde. Der Schutz von seltenen Tierarten, wie dem asiatischen Elefanten oder dem indochinesischen Tiger, sei nun wichtiger geworden wegen der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in der Region. Die Biodiversität in der Region sei zunehmend gefährdet. "Dieser grenzüberschreitende Schutzpark ist eine Pionierarbeit, die dringend nötig ist."
Gemäß der Vereinbarung wollen die beiden Länder den Angestellten des Schutzgebiets eine technische Ausbildung ermöglichen. Darüberhinaus soll die Sensibiltät zum Umweltschutz bei den Dorfbewohnern gestärkt werden. Die beiden Länder planen, die Konflikte zwischen den Menschen und den Elefanten zu analysieren und Lösungen auszuarbeiten. Außerdem wollen die beiden Staaten gemeinsam patrollieren, die Ressourcen überwachen und Fragen der Biodiversität untersuchen.
Ebenfalls soll ein Kampagne gestartet werden zum Schutz der Ressourcen. Dabei soll für das Schutzgebiet ein System geschaffen werden, um geographische Informationen weiterzuleiten. Rund 250 asiatische Elefanten, das größte Landtier von Asien, leben im äußersten Südwesten der chinesischen Provinz Yunnan. Diese Tiere überqueren häufig die Grenze nach Laos.
Zahlen des WWFs aus dem Jahre 1995 geben an, dass gesamthaft nur noch zwischen 25,600 und 32,750 asiatische Elefanten in der Wildnis zwischen Indien und Vietnam leben. Seither seien aber verschiedene Populationen weiter geschrumpft. Manche Wissenschaftler fürchten, dass die gegenwärtigen Zahlen weit unter den Schätzungen aus dem Jahre 1995 liegen könnten, schreibt die Organisation auf ihrer Webseite.
Yang Songhai, Direktor der Verwaltung des Xishuangbanna Natural Reserves, sagte, nach Jahren des beiderseitigen Austauches und Zusammenarbeit seien sie schließlich zur Einsicht gelangt, dass Umweltschutz keine Grenzen kenne. "Es ist unsere Pflicht, die in der Grenzregion lebenden wilden Tiere zu schützen und eine ökologische Balance zu behalten", sagte er weiter. Das Schutzgebiet ist ein Teil der Bemühungen, bessere Grundlagen für den Schutz der wilden Tiere in der Region zu schaffen.
Quelle: Shanghai Daily
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