| Home | Aktuelles |
Multimedia |
Service |
Themenarchiv |
Community |
| Home>Natur und Umwelt | Schriftgröße: klein mittel groß |
| 02. 03. 2011 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Obwohl China versucht, bis 2015 seinen Energieverbrauch auf ein Äquivalent von vier Milliarden Tonnen Kohle zu begrenzen, könnte die tatsächliche Zahl 5,1 Milliarden erreichen. Zu diesem Ergebnis kam ein Bericht der Chinesischen Akademie der Ingenieurwissenschaften am Montag.
"Die chinesische Wirtschaft befindet sich an einem Punkt, wo ihre Entwicklung umstrukturiert werden muss. Die hohen Energiekosten, die unsolide Struktur, die niedrige Effizienz und die Energiesicherheit gehören in unserem Land bei der Entwicklung der Energiewirtschaft zu den prominenten Themen", hieß es in einem Bericht mit dem Titel "Forschungsbericht über Chinas mittel- und langfristige Strategie bei der energiepolitischen Entwicklung". Der Bericht forderte, dass die verbrauchte Energie auf einem "angemessenen Niveau" bleibt.
Statistiken im Bericht zeigen, dass im vergangenen Jahr der jährliche Energieverbrauch einer Menge von 3,25 Milliarden Tonnen Kohle entsprach. Diese Zahl dürfte bis ins Jahr 2015 auf 5,1 Milliarden steigen, wenn nichts unternommen wird. Der Bericht stellte fest, dass es ein "angemessenes Ziel" ist, wenn sich China darum bemüht, dass der Energieverbrauch bis im Jahre 2015 nicht die vier Milliarden Tonnen Marke überschreitet.
Laut dem Bericht wird die chinesische Entwicklung um das Jahre 2030 eine historische Wende erleben. Dann soll der Kohleverbrauch sinken, die Emissionen von Kohlendioxid ihren Höhepunkt überschritten und sich beim Energiesparen neue Möglichkeiten aufgetan haben.
Der Bericht, der auf der Grundlage eines im Jahre 2008 gestarteten Beratungsprojekt der Chinesischen Akademie der Ingenieurwissenschaften basiert, ruft zu einer verstärkten Nutzung von Erdgas und anderen nichtfossilen Energiequellen auf. Er fordert die lokalen Regierungen und Firmen auf, mit neuen Gesetzen und Regeln das Energiesparen und die Emissionsreduktion zu fördern.
Quelle: Xinhua
Druckversion | Artikel versenden | Kommentar | Leserbrief | zu Favoriten hinzufügen | Korrektur
| Kommentar schreiben |
| Kommentare |
|
Keine Kommentare.
|
| mehr |