Hainan vergibt Green Cards an Ausländer

Zwei Amerikanern haben am Dienstag von der südchinesische Inselprovinz Hainan eine Daueraufenthaltsgenehmigung verliehen bekommen. Die beiden US-Bürger sind die ersten Ausländer, die von der Inselprovinz eine "Green Card" erhielten.

Andrew Wiquang Wang und Eddie Stephen Mills unterrichten beide bereits seit vielen Jahren auf Hainan. Sie hätten "viel zur Bildung" in der Provinz beigetragen, ließen Quellen der Polizei verlauten.

Wang ist erfolgreicher Unternehmer und begann 1999 an der Hainan Universität unendgeldlich zu unterrichten. Für seine Arbeit wurde er von Seiten der Provinzregierung zuvor schon zweimal ausgezeichnet.

Mills kam bereits 1993 mit seiner Familie nach Hainan und unterrichtet seitdem auf der Insel. 2004 erhielt Mills in Anerkennung seines Beitrags zur Bildung in den Siedlungsgebieten armer nationaler Minderheiten in Hainan den nationalen Freundschaftspreis des Staatlichen Amtes für Angelegenheiten ausländischer Experten.

China hatte im Jahr 2004 erstmals "Green Cards" eingeführt, um sich in Übereinstimmung mit der internationalen Praxis weiter für Ausländer zu öffnen.

Gemäß den Bestimmungen können hochrangige Ausländer die für große Konzerne arbeiten oder hohe Direktinvestitionen getätigt haben, sich um eine Daueraufenthaltsgenehmigung bemühen. Außerdem werden Personen berücksichtigt, die sich um China verdient gemacht haben.

(China.org.cn, Xinhua, 11. Januar 2007)