| Polizei ändert Regeln im Umgang mit Ausländern |
![]() Die Beijinger Polizei hat bekannt gegeben, die Vorgehensweise bei allen Fällen an denen Ausländer beteiligt sind, ändern zu wollen. Alle Beijinger Polizeistellen müssten in der Lage sein, Fälle zu behandeln, in die Ausländer involviert sind, sagte Wu Jianshe, Parteichef der Abteilung für Ausländer und der Ein- und Ausreiseverwaltung beim städtischen Beijinger Amt für öffentliche Sicherheit. Alle Polizeistationen die sich weigern, den Fall eines Ausländers zu behandeln, verletzen durch ihr Nicht-Eingreifen ihre Dienstpflicht. Sämtliche Fälle an denen Ausländer beteiligt sind, werden an die am Ort des Zwischenfalls zuständigen Polizeistellen auf Bezirksebene oder darunter verwiesen. Mit den Fällen werde genauso verfahren, wie auch mit Fällen an denen nur Einheimische beteiligt sind, erklärte Wu weiter. In der Vergangenheit wurden alle Fälle an denen Ausländer beteiligt waren, darunter auch Verbrechensfälle und Hilfegesuche, zur Ausländerabteilung des städtischen Beijinger Amtes für öffentliche Sicherheit weitergeleitet. Allerdings sei seine Abteilung während der Olympischen Spiele in Beijing im Jahr 2008 nicht in der Lage, alle derartigen Fälle zu behandeln, da für diesen Zeitraum eine große Anzahl Ausländer in der Stadt erwartet werde. Die Einführung derselben Handhabung für alle Fälle werde dazu beitragen, die Beijinger Polizei mit den international als beste Verfahrensweisen anerkannten Praktiken bekannt zu machen. In Beijing werden in diesem Jahr insgesamt 27 internationale Sportveranstaltungen stattfinden, bei denen die Vorbereitungen für die Olympiade getestet werden sollen. Im Rahmen dieser Veranstaltungen, werde die Polizei bereits das neue Verfahren für alle Fälle, an denen Ausländer beteiligt sind anwenden, erklärte Wu weiter. (China.org.cn, CRI, 31. Januar 2007) |



