Japanische Hausfrau gewinnt Kochwettbewerb

Seine Lieblingsküche in China sei die scharfe Sichuan Küche, sagt Marks. "Das tolle daran ist, dass man diese große Auswahl an Geschmäckern, Konsistenzen und Farben erhält."

Zu Hause kocht Marks immer selbst. Das wichtigste an der chinesischen Küche sei die Anordnung der Zutaten und zu wissen, was man zuerst und was man später hinzufügen muss. "Kleine Änderungen können große Unterschiede hervorrufen."

Alle Gerichte wurden von einer Gruppe von Juroren nach Farbe, Geschmack, Verwendung der Zutaten, Ausgewogenheit, Präsentation und Zubereitungsgeschick bewertet. Im Gegensatz zu anderen Kochwettbewerben wurde auch der Auftritt der Unterstützer des Teilnehmers in der Bewertung berücksichtigt.

Der Amerikaner Bao Fu'an, der seit 12 Jahren in der Stadt lebt, erhielt die wärmste Unterstützung von seinen Fans. "Fu'an, Fu'an, Number One", riefen sie. Bao ist halber Chinese und war einer der zuversichtlichsten Kandidaten.

"Meine Lieblingsgerichte sind Tofu-Gerichte, besonders das scharfe Mapo-Tofu", erklärte Bao. "Zu Hause koche immer ich und heute bin ich hier, um meine Freude am Kochen und mein Glück mit all den Leuten hier zu teilen."

Den ersten Preis gewann Dong Youzi, eine japanische Hausfrau, für ihr pfannengerührtes Rindfleisch. Dongs Schwiegervater erklärte, ihre Kochkünste würden sich in der Familie größter Bewunderung erfreuen.

"Meine chinesische Schwiegermutter sagt, ich könne mittlerweile besser kochen als sie und ich freue mich sehr darüber", erzählte die in einem eleganten Kimono gekleidete Dong. "Es macht mir Spaß chinesisch Kochen zu lernen. Ich möchte verschiedene Methoden der Fusionküche ausprobieren."

(China.org.cn, Shanghai Daily, 28. April 2007)


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