180.000 Ausländer arbeiten in China

Nach Angaben des Ministeriums für Arbeit und Soziale Sicherheit waren Ende 2006 insgesamt 180.000 ausländische Beschäftigte in China registriert, eine Zunahme um fast 100 Prozent im Vergleich zu 2003. Aus den Statistiken geht außerdem hervor, dass die meisten der Ausländer in den östlichen und südöstlichen Teilen des Landes leben, besonders in Shanghai (54.608), Beijing (30.484) und Guangzhou (6800).

Die ausländischen Beschäftigten in China kommen aus der ganzen Welt, unter anderem auch aus entwickelten Ländern wie den USA, Südkorea, Japan, Großbritannien, Deutschland und Kanada. Die in Shanghai beschäftigten Ausländer stammen aus über 130 verschiedenen Ländern. Den größten Anteil machen dabei Japaner (28,6 Prozent), US-Amerikaner (12,3 Prozent) und Südkoreaner (8,9 Prozent) aus. Die ausländischen Beschäftigten in Guangdong stammen aus 108 Ländern, wobei auch hier 28 Prozent aus Japan kommen.

Die drei größten Entsendeländer von Beschäftigten in China sind Japan, die USA und Südkorea. Die zunehmende Anzahl ausländischer Beschäftigter in China ist ein Zeichen für die zunehmende Öffnung nach außen und für die boomende Wirtschaft des Landes.

(China.org.cn, 6. Juni 2007)