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02. 07. 2009 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Außenhandel

Yuan wird ASEAN-Handelswährung

Der Yuan wird im Süden Chinas bald für den Handel mit anderen ASEAN-Staaten eingesetzt werden können.

Die chinesische Regierung wird höchstwahrscheinlich grünes Licht für Unternehmen in der Provinz Yunnan und in der autonomen Region Guangxi geben, um internationalen Handel mit südostasiatischen Ländern in Yuan abzuwickeln. Die Exporteure würden besser von Währungspreisschwankungen geschützt und es würde den Handel mit den zehn Nationen der Vereinigung südostasiatischer Nationen (ASEAN) erhöhen. Dies sagte Nong Rong, der Vizegeneralsekretär der China-ASEAN Expo gemäß Bloomberg News. "Die Vorbereitungsarbeiten für die Pilotprogramme schreiten zügig voran. Manche Unternehmen, welche von den Währungswechselrisiken abgeschreckt würden, könnten jetzt in Betracht ziehen, ins Ausland zu expandieren, da die Risiken kleiner sind", erklärte Nong.

China und die ASEAN haben seit 2004 jedes Jahr Handelsmessen in Nanning, der Hauptstadt von Guangxi, durchgeführt. Den Yuan als Handelswährung einzusetzen würde dabei helfen, den Handel zu stabilisieren, die Währungsrisiken für Händler zu senken und die Position des Yuans im internationalen Währungssystem zu stärken. Es würde auch dabei helfen, weniger vom US-Dollar abhängig zu sein. Gerade die chinesischen Exporteure könnten Währungsrisiken minimieren, wenn sie den Handel in Yuan abwickeln dürften. Die chinesische Regierung kündete bereits letztes Jahr an, dass sie plane, die Möglichkeiten des Yuan als internationale Handelswährung auszutesten.

Quelle: Shanghai Daily

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