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| 04. 08. 2009 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Die Ausbildung für Hacker in China hat im vergangenen Jahr einen geschätzten Gesamtumsatz von 238 Millionen Yuan erzeugt. Auf der anderen Seite haben die Hacker im Jahr 2008 wirtschaftliche Verluste in der Höhe von 7,6 Milliarden Yuan verursacht.

Mit einem brutalen Doppel-Schlag können Hacker die Kontonummer und das Passwort stehlen, das Internet zerstören, oder in Privatcomputer sowie Server eindringen. Eine noch schlimmere Meldung: Die Hackerausbildung, wie es sie auch in anderen Ländern gibt, hat sich in China fast zu einer Industrie entwickelt. Statistiken zufolge hat diese Brache im vergangenen Jahr einen Umsatz von 238 Millionen Yuan (24,4 Millionen Euro) erreicht. Zahlreiche Hackerschulen sind, die meisten online, in China gegründet worden. Die exakte Zahl blieb jedoch unklar.
"Unsere Schule unterrichtet Bürger, sich im Cyberspace zu verteidigen, allerdings werden wir "Hacker-Basis" genannt", sagte eine Mitarbeiterin für Kundenservice bei der Seite hackerbase.com, die Kurse über Internetsicherheit anbietet.
Die Mitarbeiterin musste trotzdem zugeben, es sei sehr einfach für die Lernenden, andere Computer zu hacken, nachdem sie professionell ausgebildet worden sind, die Sicherheitsschwächen im Internet aufzustöbern. Den Lernenden der Schule wird deswegen ernsthaft nahegelegt, ihre Technik nicht für illegale Zwecke anzuwenden. Aber die Schule sei nicht für allfällige illegale Aktionen der Lernenden verantwortlich, betonte sie.
"Viele Hackerschulen lehren ihre Schüler bloß die Technik, wie man nicht geschützte Computer hackt und persönliche Informationen stiehlt", sagte Wang Xianbing, Sicherheitsberater für hackerbase.com. "Die Hacker können dann Gewinne machen, indem sie die Informationen verkaufen."
Wenn sie nur einige hundert Yuan in den Kurs in einer Hackerschule investieren, dann können die Lernenden reich werden, sagt der Berater. "Die Hackerschulen sind ein bisschen ähnlich wie Fahrschulen: Sie lehren zu fahren, aber es kommt auf jeden selber an, ob er sicher fährt oder jemanden tötet."
Ein 25-jähriger Schüler in einer Hackerschule in Shanghai sagte, dass die meisten Mitlernenden von ihm einen speziellen Zweck hätten. Einer wolle seine super Computertechnik beweisen, während ein anderer an einer Hackerseite Rache nehmen wolle.
"Es ist offensichtlich ein Verbrechen, die Menschen zu lehren, Computer zu hacken", sagte Li Xuxi, Rechtsanwalt in Beijing. Solche Hackerschulen müssen geschlossen werden und deren Verantwortlichen sollen bestraft werden, bekräftigte Li.
Quelle: global times
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