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| 07. 08. 2009 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Shanghais Vize-Bürgermeister Tu Guangshao hat gesagt, ausländischen Unternehmen werde ab 2010 erlaubt, an die Shanghaier Börse zu gehen. Damit nähere sich die chinesische Metropole ihrem Ziel, ein internationales Finanzzentrum zu errichten, berichtet Shanghai Daily.
Erstmals hat sich damit ein hoher chinesischer Beamter zum Zeitplan einer Börse für internationale Firmen geäußert. Im März hatte die chinesische Regierung einen Plan vorgestellt, der aufzeigt, in welche Richtung sich Shanghai entwickeln soll. Bis ins Jahr 2020 soll sich Shanghai in ein internationales Finanzzentrum und in einen wichtigen großen Seefrachtshafen verwandeln. Tu zufolge, der zuvor auch Vize-Präsident der chinesischen Börsenaufsicht war, hat die Stadt eine Reihe von Maßnahmen ergriffen.
Bis jetzt gibt es auf der Shanghaier Börse nur chinesische Firmen und Joint-Ventures mit ausländischem Kapital. Es ist noch unklar, welche Firma als Erste an der Internationalen Börse notiert sein wird. Viele Analysten vermuten, das es die Bank HSBC sein wird. Irgendwelche Experten meinen, dies gebe den chinesischen Anlegern mehr Wahlmöglichkeiten und werde mehr gute ausländische Firmen anziehen, die in China ihre Aktien emittieren.
Auf der Shanghaier Börse werden bereits heute A- und B-Aktien gehandelt. A-Aktien dürfen nur von chinesischen Anlegern in chinesischer Landeswährung RMB gehandelt werden. B-Aktien können ausländische Personen kaufen. Die chinesische Sonderverwaltungszone Hong Kong ist ein internationales Finanzzentrum. Nachdem diese Börse eingerichtet wird, soll die Devisenkontrolle auch gelockert werden, weil die Aktien auf der Börse in chinesischer Währung RMB gehandelt werden.
Quelle: Shanghai Daily
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