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10. 08. 2009 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Terrorismus

China weist Flugzeug mit Bombendrohung aus Afghanistan zurück

Ein afghanisches Flugzeug nach Xinjiang hat angeblich eine Bombendrohung erhalten. Später hieß es in Medienberichten, das Flugzeug sei in Afghanistan gelandet. Chinas Luftfahrtbehörde sei angewiesen worden, die geplante Landung in Xinjiang zu untersagen.

Nach einer Meldung aus einem von Kabul nach Ürümqi fliegenden Passagierjet wurde der Notfallplan des Flughafens Diwobao in Ürümqi gestartet: An Bord des Flugzeuges befand sich nämlich wahrscheinlich eine Bombe. Die Kriminalpolizei, die Bewaffnete Polizei, die Feuerwehr sowie die Ambulanz wurden in der Sonntagnacht dringlich mobilisiert. Alle Abteilungen im Flughafen waren gut vorbereitet, einer eventuellen Flugzeugentführung sowie einer Explosion zu begegnen.

Ein afghanisches Flugzeug nach Xinjiang hat angeblich eine Bombendrohung erhalten. Sp?ter hie? es in Medienberichten, das Flugzeug sei in Afghanistan gelandet. Chinas Luftfahrtbeh?rde sei angewiesen worden, die geplante Landung in Xinjiang zu untersagen.
Ein Polizeiwagen transportiert einen Anhänger mit einer Anlage zur kontrollieren Explosion von Bomben zum Flughafen.

Allerdings kam die Maschine nicht bis zur Landebahn. Weiteren Meldungen zufolge habe die chinesische Luftfahrtbehörde die geplante Landung auf dem Flughafen abgesagt. Das Flugzeug flog dann zurück und landete in der afghanischen Stadt Kandahar. Heute morgen war schliesslich im Flughafen Diwobao wieder der normale Alltag. Die Antiterror-Fahrzeuge, Feuerlöschwagen und Krankenwagen verliessen den Flughafen. Alle inländischen und internationalen Flüge landen und starten wieder normal.

Ein afghanisches Flugzeug nach Xinjiang hat angeblich eine Bombendrohung erhalten. Sp?ter hie? es in Medienberichten, das Flugzeug sei in Afghanistan gelandet. Chinas Luftfahrtbeh?rde sei angewiesen worden, die geplante Landung in Xinjiang zu untersagen.
Heute morgen war im Flughafen Diwobao wieder der normale Alltag.

Keine Entführung. Ein Mitarbeiter im Flughafen Kabul vermutete am selben Tag, dass der Rückflug aus technischen Problemen verursacht worden sei. Es war der erste Flug der afghanischen privaten Fluggesellschaft KAM Air von Kabul nach Ürümqi, der Hauptstadt des chinesischen uigurischen Autonomen Gebietes Xinjiang. Die Passagiere an Bord waren meisten Afghanen, zudem befanden sich fünf Chinesen in der Kabine.

Zamari Kamgar, der Vorsitzende von Kam Air, sagte gegenüber der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua, dass das Flugzeug überhaupt nicht von Terroristen entführt worden sei und aus "anderen Gründen" in Kandahar habe landen müssen. Auf die Frage, warum die Maschine nicht wieder am Startort in Kabul gelandet ist, behauptete Kamgar, dass das Wetter dort die Landung verunmöglicht habe.

Quelle: Xinhua

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