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| 11. 08. 2009 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Das chinesische Statistikbüro hat heute eine Reihe von aktuellen Wirtschaftsdaten veröffentlicht. Demnach ist der Konsumentenpreisindex (CPI) um 1,8 Prozent und der Produzentenpreisindex (PPI) um 8,2 Prozent gefallen.
Der Konsumentenpreisindex (CPI) in China, einer der wichtigsten wirtschaftlichen Indikatoren für eine Inflation, ist im Juli um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken. Dies gab das Nationale Statistikbüro am Dienstag bekannt. Damit ist der Juli der sechste Monat in Folge, in dem der Index gefallen ist. Angefangen hatte der Absturz im Februar mit einem Minus von 1,6 Prozent. Zuletzt war der CPI im Oktober 2002 gefallen. Im Vergleich zum Juni habe sich die Sinkrate des Index aber nicht verändert, hieß es beim Statistikbüro. Auch im Juni fiel der CPI um 1,7 Prozent.
Der Produzentenpreisindex (PPI) des Landes, einer der wichtigsten Indikatoren zum Messen einer Inflation auf der Großhandelsebene, fiel gemäß Statistikamt um 8,2 Prozent im direkten Jahresvergleich. Dies entspeche einem Wachstum im monatlichen Vergleich von einem Prozent. Der Fall im Juli ist sowohl mit dem Absturz im Juni um 7,8 Prozent zu vergleichen wie auch mit der Senkung um 7,2 Prozent im Mai. Alle Angaben beziehen sich jeweils auf einen Jahresvergleich.

Ein Mann kauft Gemüse ein auf einem Markt in Guangzhou, der Hauptstadt der südchinesischen Provinz Guangdong. Foto vom 16. Juli 2009.
Chinas Importe und Exporte fielen ebenfalls weiterhin. Wie das Hauptzollamt am Dienstag bekannt gab, sei deren Rate im Juli im Vergleich zum Vorjahr erneut gesunken. So sind im vergangenen Monat die Exporte um 23 Prozent gesunken. Gleichzeitig waren die Importe um 14,9 Prozent tiefer als noch ein Jahr zuvor.
Die Sachinvestitionsquote stieg um 32,9 Prozent in den ersten sieben Monaten dieses Jahres im Vergleich zu einem Jahr früher. Der industrielle Output beschleunigte sich hingegen im Juli um 10,8 Prozent. Dies nachdem die Kennziffer im Juni um 10,7 gestiegen war. Chinas Einzelhandel ist im Juli um 15,2 Prozent gestiegen. Der Energieverbrauch ist um 4,8 Prozent gestiegen.
Quelle: Xinhua
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