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12. 08. 2009 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Öl- und Gaslieferungen

China und USA kommen sich laut Experten in Afrika nicht in die Quere

He sagt, der Westen, und allen voran die USA, hätte China immer für seine Ölpolitik in Afrika kritisiert, und es unfairerweise als "neokolonialistische Politik" gebrandmarkt. Die Kooperation zwischen China und Afrika sei jedoch vom Prinzip der supplementären wie reziproken Gleichheit geprägt, wenn man einmal Chinas Landwirtschafts- und Infrastrukturhilfe für Afrika ganz außen vorlasse, sagt He.

Statistiken würden beweisen, dass die Ölexporte aus Afrika an die USA insgesamt mehr als dreimal so hoch seien als das, was China an Nettovolumen erhalte. Öl aus Afrika mache für China 33 Prozent seiner Ölimporte aus, während afrikanisches Öl nur 19 Prozent der US-amerikanischen Importe repräsentiere.

Liu Naiya sagt, China werde seine Diplomatie gegenüber Afrika nicht anpassen müssen, sobald westliche Mächte wie die USA ihre Politik gegenüber afrikanischen Ländern stromlinienförmiger machen würden. "Die China-Afrika-Beziehungen sind heute dermaßen harmonisch, dass sie beispielhaft für die ganze Welt sind," behauptet Liu. "Viele Länder, inklusive den Vereinigten Staaten, überdenken heute ihre Beziehungen mit afrikanischen Staaten – basierend auf den chinesisch-afrikanischen Errungenschaften."

Liu zufolge sind viele Länder dem Beispiel Chinas gefolgt und haben sich von der Sanktionspolitik gegen einige afrikanische Ländern wegbewegt. "Sie glauben inzwischen auch, dass Verhandlungen und gegenseitiger Respekt die grundlegenden Mittel sind, um mit den afrikanischen Ländern umzugehen", so Liu. Er meint, es sei einfach falsch, wenn westliche Länder erst politische Bedingungen stellen, bevor sie Hilfe anböten.

Ein Offizieller des in Beijing ansässigen International Poverty Reduction Center in China mit Namen Wang gibt an, China und Africa hätten bereits vielschichtige Beziehungen in fast allen Apekten des Lebens während der vergangenen Jahrzehnte geknüpft. "Unsere gegenseitigen Beziehungen sind heute jenseits des reinen Energiejandels und haben sich auf das Leben der Menschen ausgewirkt, etwa beim Bekämpfen der Armut", sagt Wang. "Verglichen mit dem Verhalten des Westens, haben wir Chinesen den Afrikanern geholfen, ihr alltägliches Leben zu verbessern. Darin liegt unsere Stärke", so Wang.

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Quelle: China Daily

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