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17. 08. 2009 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Vorbeugungsmaßnahmen

Grippeprävention an Schulen fürs neue Semester angeordnet

Im Kampf gegen die Schweinegrippe erließ die chinesische Regierung jetzt neue Regelungen für Schulen und Universitäten für das neue Semester.

Chinas Bildungs- und Gesundheitsbehörden haben angeordnet, Schüler unter Quarantäne zu stellen und die Klassen zu verkleinern. Sie gaben den Schulen sogar den Auftrag, bei Bedarf die Semesterstartdaten anzupassen, um die Ausbreitung des A/H1N1-Viruses zu verhindern. Schüler und Studenten, welche in engem Kontakt zu mit dem Virus Infizierten stehen, müssten mindestens sieben Tage zu Hause bleiben und dürften erst wieder zur Schule gehen, wenn sie in der Zeit keine Grippesymptome aufweisen. Dies verkündete die Ministerien für Bildung und Gesundheit vor kurzem. Wer Grippesymptome in der Woche vor Unterrichtsbeginn aufweist, muss mit der Rückkehr zur Schule warten, bis diese vollständig verschwunden sind.

Universitätsstudenten, welche in stark betroffenen Gebieten leben, müssen eine Woche vor Semesterbeginn an die Universität kommen, damit sie medizinisch beobachtet werden können. Alle Studenten müssen zudem die Schule oder Pflegestationen unterrichten, wenn sie verdächtige Symptome wie Fieber oder Husten aufweisen oder Kontakt zu Schweinegrippepatienten hatten. Die Bildungsbehörden in stark betroffenen Gebieten wurden beauftragt, den Semesterbeginn, der normalerweise auf die Woche vom 1. September fällt, nach vorne oder hinten zu verschieben. Das Ministerium wies zudem die Schulen an, Krankheitsprävention in ihr Unterrichtsprogramm aufzunehmen und sagte, die Schulen sollten täglich Gesundheitschecks durchführen. Zudem sollten sie Massenversammlungen in geschlossenen Räumen vermeiden und große Klassen in Kleinere aufteilen, um die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern. Bis 15:00 Uhr am Freitag gab es offiziellen Angaben zufolge in China 2537 Schweinegrippefälle. Bisher gab es jedoch noch keine Toten.

Quelle: Xinhua

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