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| 23. 08. 2009 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Die Industrial and Commercial Bank of China hat in der ersten Jahreshälfte 2009 einen 2,8 Prozent höheren Netto-Gewinn als im gleichen Zeitraum des Vorjahres gemacht. Der Anstieg ist großenteils den vermehrten Einnahmen durch Zwischengeschäfte der Bank zu verdanken.

Die Industrial and Commercial Bank of China (ICBC), der weltgrößte Kreditgeber gemessen am Marktwert, hat einen Netto-Gewinn von 66,7 Milliarden Yuan, umgerechnet 6,84 Milliarden Euro, in der ersten Jahreshälfte 2009 verzeichnet. Dies ist ein Anstieg von 2,8 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Der Anstieg ist großenteils den vermehrten Einnahmen durch Zwischengeschäfte der Bank zu verdanken, darunter Investmentbankinggeschäfte und Aufträge für Fondshandel, die im Vergleich zum Vorjahr um 17 Prozent anstiegen und 28,3 Milliarden Yuan ausmachten, wie dem Bericht der Bank über die erste Jahreshälfte, der am Donnerstag veröffentlicht wurde, zu entnehmen ist.
Kredite summierten sich bis Ende Juni auf 5,44 Billionen Yuan und stiegen damit um 18,9 Prozent seit Jahresbeginn infolge des Konjunkturpakets der Regierung. Die Rate der notleidenden Kredite betrug bis Juni 1,81 Prozent und war dementsprechend 0,48 Prozentpunkte niedriger als zu Beginn 2009, als faule Kredite auf 5,8 Milliarden Yuan anstiegen, nachdem die Bank die Risikokontrolle ausgeweitet hatte.
Mit Stand vom 1. Juni 2009 sind die Einlagen der Bank auf 1,69 Billionen Yuan seit Jahresbeginn gestiegen. Das Gesamtvermögen der ICBC belief sich bis Ende Juni auf 11,4 Billionen Yuan, ein Anstieg von 17,2 Prozent seit Ende vergangenen Jahres. Die Gewinne pro Aktie beliefen sich auf 0,2 Yuan, und die Aktien der Bank stiegen auf 3,26 Prozent, um am Donnerstag mit 4,75 Yuan beim Shanghaier Aktienhandel zu schließen. Die ICBC war im Oktober 2006 in Shanghai und Hongkong gelistet worden.
Quelle: Xinhua
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