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| 01. 09. 2009 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Eine Umfrage unter chinesischen Hochschulabsolventen zeigt: chinesische Unternehmen machen ausländischen Unternehmen den Rang streitig.
Immer mehr chinesische Hochschulabsolventen ziehen es vor, für ein staatseigenes Unternehmen zu arbeiten anstatt für ein ausländisches, geht aus einer Umfrage hervor. Die Ergebnisse basieren auf einer Umfrage unter 21.000 Studenten in ganz China, durchgeführt von der Personalmanagementfirma www.chinahr.com.

Dies ist das erste Mal seit sieben Jahren, dass chinesische Unternehmen an der Spitze sind. Ausländische Unternehmen haben in der Umfrage mit 23 Prozent der Stimmen ein historisches Tief hinnehmen müssen, im Vergleich zu 34,1 Prozent für staatseigene Unternehmen.
"Vorteile wie stabile Beschäftigung und bessere Arbeitnehmervergünstigungen bei staatseigenen Unternehmen haben sich als attraktiver für Studenten erwiesen, insbesondere vor dem Hintergrund des weltweiten Wirtschaftsabschwungs", so Ouyang Hui, Forschungsaufseher für Personalmanagement bei www.chinahr.com. "Ausländische Unternehmen, Joint Ventures und Privatfirmen haben vergangenes Jahr Personal abgebaut oder weniger Personal eingestellt, während staatseigene Unternehmen bestrebt waren, die Jobchancen für Hochschulabsolventen im Rahmen der offiziellen Politik zu fördern", so Ouyang.
Chen Jiang, der einen Masterabschluss an der renommiertesten Uni in ganz China, der Peking-Universität, gemacht hat, hat diesen Sommer zu einem staatseigenen Unternehmen für integrierte Schaltkreise gewechselt, nachdem er ursprünglich von einer ausländischen Firma derselben Branche eingestellt worden war. Zu seiner Überraschung, so Chen, hätten ihn jede Menge seiner Kommilitonen, die für renommierte ausländische Unternehmen arbeiten, gebeten, ein Auge für Jobmöglichkeiten für sie aufzuhalten.
Die in den USA ansässigen Firmen Procter & Gamble wie auch Google sind die beiden einzigen ausländischen Unternehmen in den Top 10, belegt die Umfrage. China Mobile liegt zum zweiten Mal an erster Stelle, während die ehemaligen Favoriten Microsoft und IBM auf den Plätzen 11 beziehungsweise 12 landeten.
Ouyang erklärt, staatseigene Unternehmen hätten 2007 begonnen, mehr Bewerber anzuziehen. Forschern zufolge sind für Studenten bei der Jobsuche faires Personalmanagement und Weiterbildungsmöglichkeiten am wichtigsten. Gehalt und Vergünstigungen waren 2008 die wichtigsten Faktoren gewesen. Dieses Jahr rangierten Vergünstigungen auf Platz vier, und das Gehalt sank auf Platz neun. "Das ist ein interessantes Phänomen, wenn die Untersuchungen wissenschaftlich durchgeführt wurden", so Mike Wang, Personalmanager von Morgan Stanley China.
"Es bedeutet, dass Studenten bei der Jobsuche mehr Wahlmöglichkeiten haben könnten. Aber für uns ist es wenig relevant", so Wang. "Als eine führende ausländische Firma in diesem Bereich nehmen wir Rücksicht auf Studenten und versuchen, für sie den besten Karrierepfad zu legen. Und wir respektieren individuelle Entscheidungen je nach ihrer eigenen Situation", so er weiter.
Quelle: people.com.cn
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