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08. 09. 2009 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Fitness

Chinesen sollen mehr Sport treiben

China ist entschlossen, Sport für möglichst viele der 1,3 Milliarden Menschen zugänglich zu machen, sagte Sportchef Liu Peng gestern in Verbindung mit der Ankündigung einer neuen Regierungsmaßnahme zur Förderung des Zugangs zu Fitnesseinrichtungen.

China ist entschlossen, Sport für möglichst viele der 1,3 Milliarden Menschen zugänglich zu machen, sagte Sportchef Liu Peng gestern in Verbindung mit der Ankündigung einer neuen Regierungsmaßnahme zur Förderung des Zugangs zu Fitnesseinrichtungen.

Seit dem Wiedereintritt in die internationale Sportgemeinschaft in den späten 1970er Jahren hat China sich vor allem auf die Ausbildung von Elitesportlern konzentriert. Eine Politik, die letztes Jahr bei den Olympischen Spielen in Beijing, als China am besten bei der Medaillenbewertung abschnitt, ihren Höhepunkt erreicht hat.

"Nur etwa 28,2 Prozent der Chinesen treiben regelmäßig Sport. Durch die Olympischen Spiele inspiriert, hat die Regierung eine neue Verordnung angekündigt, um diese Zahl deutlich zu erhöhen", sagte Liu.

"Dadurch wird klargestellt, dass die Bürger das Recht haben, sich sportlich zu betätigen; das ist der zentrale Punkt," teilte Liu auf einer Pressekonferenz in Peking mit.

"Gesund und glücklich zu leben sind Grundrechte des Menschen. Und Sport auszuüben ist ein wirksames Mittel, um fit zu bleiben. Sport ist nicht nur das Bewegen des Körpers, sondern auch eine Methode der Erziehung, der Lebensweise und steht im Zusammenhang mit dem Wohlstand unseres Landes."

Alle Schüler müssen mindestens eine Stunde pro Tag am Sportunterricht teilnehmen, während in den städtischen und ländlichen Gebieten freie Einrichtungen für Arbeitnehmer errichtet werden.

Liu sagte, dass 65 Prozent der Sporteinrichtungen sich in Schulen und Universitäten befänden und damit der Zugang oft sehr eingeschränkt sei. Nun gebe es Bemühungen, damit alle Studierenden und schließlich auch die breite Öffentlichkeit daran teilhaben könne.

Quelle: Shanghai Daily

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