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22. 09. 2009 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Menschenrechte

Chinesischer Experte ruft zum Dialog bei Menschenrechtsfragen auf

Ein chinesischer Experte sagte am Montag, dass es ein gemeinsamer Wunsch der ganzen Welt sei, die Menschenrechte zu schützen und dass China gerne den Dialog und Austausch mit Ländern aus der ganzen Welt zu diesem Thema vertiefen würde.

Luo Haocai, Präsident der chinesische Gesellschaft für Menschenrechtsstudien (CSHRS), sagte auf einem Seminar des Brussels Institute of Contemporary China Studies (BICCS), dass China seit der Gründung der Volksrepublik vor 60 Jahren in der Sache der Menschenrechte historische Fortschritte gemacht habe. Luo, der die Delegation der CSHRS anführt, sagte weiter, dass China seit dem Beginn der Reform- und Öffnungspolitik vor 30 Jahren zum Schutz der Menschenrechte ein Modell mit seinen eigenen Merkmalen entwickelt habe. Dabei sei der Leitgedanke, dass die Menschen zuerst kommen: "China befolgt eine Grundidee des Schutzes der Menschenrechte: Das ist die Idee einer wissenschaftlichen Entwicklung unter Berücksichtigung des Volkes."

Luo sagte, dass ein weiterer wichtiger Punkt sei, dass China dem Menschenrecht auf Existenz und Entwicklung die höchste Priorität schenkt. Im Hinblick auf das beste Modell zum Schutz der Menschenrechte sagte der Präsident, dass die Einheimischen am besten in der Lage seien zu entscheiden, welches Modell am besten zu ihrem Land passt. Luo führt weiter an, dass sich seit der universellen Erklärung der Menschenrechte vor 61 Jahren, die von den Vereinten Nationen angenommen wurden, viel verändert habe und dass das Konzept der Menschenrechte sich auch ständig verändere. "Der Fokus und das Konzept der Menschenrechte sollte weiter gefasst werden."

Er betonte, dass den Werten der asiatischen Länder in der Vergangenheit nicht ausreichend Beachtung geschenkt worden sei und dass nun die Zeit gekommen sei, die Werte der asiatischen Länder und der Entwicklungsländer in das Konzept der Menschenrechte einzubauen. "Als Bewohner des gleichen Planeten sollten wir den Dialog und den Austausch über den Schutz der Menschenrechte verstärken und mehr Frieden in die Welt bringen", sagte Luo.

Der Gastgeber des Seminars, Jonathan Holslag, Chef von BICCS, stellte den europäischen Gesichtspunkt bezüglich des chinesischen Schutzes der Menschenrechte dar. Holslag stimmte bei, dass Europa und China mehr Dialoge für den besseren Schutz der Menschenrechte führen sollten. Er sagte, dass die zwei Seiten spezifischere Optionen für die EU und China in der Zusammenarbeit an den Menschenrechte formulieren und die Meinungsunterschiede beilegen sollten. Denn die Unterschiede in der Wahrnehmung seinen "extrem ärgerlich für die weitere Entwicklung in unseren Beziehungen."

Die chinesische Gesellschaft für Menschenrechtsstudien, die 1993 gegründet wurde, ist eine NGO, die mit Menschenrechtsfragen in China zu tun. Sie genießt bei der UNO einen Konsultativstatus und führt extensive Austausche und Kooperationen mit UN-Organisationen und Menschenrechtsorganistationen in verschienden anderen Ländern durch, um so das gegenseitige Verstehen zu fördern.

Quelle: Xinhua

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